Swollen Members - Black Magic - Cover
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Swollen Members Black Magic


  • Label: TVT Records
  • Laufzeit: 68 Minuten
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4.5/10 Unsere Wertung Legende
5.4/10 Leserwertung Stimme ab!

Das fünfte Album der kanadischen Rapper Mad Child und Prevail, die schon Ende der 90er Jahre, damals noch mit Moka Only, ihre Karriere im Unterground begannen, hat immerhin 20 Songs abzüglich dem Intro zu bieten. Veröffentlicht auf ihrem eigenen Label, luden sie als Gäste unter anderem Everlast und Ghostface Killah vom Wu-Tang Clan in ihr Studio ein. In Amerika haben Swollen Members schon kommerziell abgeräumt, hier sind sie nur Insidern bekannt.

Was bekommt man für sein Geld? Beats und Rap-Parts der professionellen und eingängigen Sorte. Das Manko ist die Abwechselung: ein musikalisches Motiv, sprich Beat, wird auf drei oder vier Minuten ausgewalzt und so reißt das den HipHop-Fan nicht vom Hocker. Die Kollaboration mit Everlast, „Put me on“, sticht durch den charismatischen Gastsänger aus dem Black-Music-Einerlei positiv heraus. Ansonsten versuchen sich die Rapper zeitweise an afrikanischen Rhythmen, „Dynamite“, aber wirklich überzeugend ist das selten. Ein bisschen HipHop für zwischendurch mit einigen guten musikalischen Ideen, die in Ansätzen stecken bleiben, kann die Bewertung nicht retten. Es plätschert leider sehr oft dahin, es wird sehr ausdauernd gerappt und das Tempo einfach gleichbleibend gelassen, das schläfert fast ein.

Ein seltenes Highlight ist da schon „Pressure“, dass mit ungewöhnlichen Tönen, die fast an klassische Musik erinnern, das Tempo und die Qualität einen Track lang hochhält. Auch die Zusammenarbeit mit dem ehemaligen Bandmitglied Moka Only hat noch den gewissen Groove, den HipHop-Longplayer haben sollten. Swollen Members haben den Spagat zwischen Undergroundmusik und chartkompatibel wohl nicht geschafft, da bleibt die Abwechselung und Innovation auf der Strecke.

Anspieltipps:

  • Pressure
  • Grind
  • Put in on
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