Redeem - Eleven - Cover
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Redeem Eleven


  • Label: Point Music
  • Laufzeit: 40 Minuten
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5/10 Unsere Wertung Legende
5.2/10 Leserwertung Stimme ab!

Das Trio Redeem (Stefano Paolucci spielt Gitarre und singt, Pascal Münger zupft den Bass und Reto Wild bedient das Schlagzeug) hält die Schweizer Alternative-Rock-Fahnen hoch. Na ja, die Jungs versuchen es wenigstens. Denn ihre Musik, die im Waschzettel mutig als Nu-Rock angekündigt wird, entpuppt sich schnell als Versuch, ausgelatschte Gefilde mit altbackenen Songs und einem pseudoalternativen Matschsound zu erklimmen. „Nu“ ist daran rein gar nichts, auch wenn die Gitarren etwas tiefer klingen und Sänger Stefano Paolucci sofort als Ersatzmann bei einer dieser Gruppen einsteigen könnte, die hier offenbar als Vorbild Pate standen.

Besonders die Kanadier von Nickelback scheinen es Redeem angetan zu haben. Mindestens die Hälfte der elf Redeem-Songs auf „Eleven“ klingen, als wären sie aus dem bisher unveröffentlichten Fundus der Mannen um Chad Kroeger. Man höre nur „Black monkey“, „Start up”, „Two points or view”. Dazu kommt noch eine kleine Pathos-Prise Creed („Bullet“, „Splendid”), ein Spritzer Audioslave („Look around”) und ein Gewürz namens Staind („I tried”, „Behind the music“) – fertig ist der Alternative-Rock-Aufguss Made in Switzerland. Leider bleibt nichts davon so richtig nachhaltig im Ohr hängen. Die Bands müht sich redlich, bleibt aber unterm Strich farblos.

Anspieltipps:

  • Alive
  • Bullet
  • Black monkey
  • Behind the music
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