White Skull - The Ring Of The Ancients - Cover
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White Skull The Ring Of The Ancients


  • Label: Dragonheart/SPV
  • Laufzeit: 57 Minuten
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4/10 Unsere Wertung Legende
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Wie ca. (subjektiver Einschätzung nach) 80% aller Power-Metal-Bands kommt auch White Skull aus Italien. Und wie beim Großteil dieser aus dem Land an der Adria stammenden Gruppen, gibt es bei Gustavo Gus Gabarró (Gesang), Tony Mad Fontó (Gitarre), Danilo Bar (Gitarre), Steve Balocco (Bass) und Alex Maniero (Schlagzeug) neben dem üblichen Hochgeschwindigkeits-Drumming und jaulender Gitarren ebenfalls keine großartigen Innovationen oder eine Abkehr von wohlbekannten Schemen zu vermelden.

Zwar bemühen sich die Fünf um einen gepflegten, in seinen Grundzügen progressiven Aufbau und oftmalige Rhythmuswechsel, die z.B. im Falle von „Head hunters“ oder „Guardians“ schon mal an Iron Maiden („Alexander the great“, „Seventh son of a seventh son“) erinnern können oder in einen längeren, instrumentalen Frickelteil ausarten. Sänger Gabarró verzichtet zwar glücklicherweise auf unangebrachten Falsettgesang, wäre mit seiner gepressten Reibeisenstimme aber dennoch besser bei einer Hardrock-Kombo aufgehoben.

Unter den zwölf Stücken hat sich mit „Valhalla“ sogar eine ganz passable Black-Sabbath-Coverversion eingeschlichen, die im Original auf „Tyr“ (1990) zu finden ist, auf dem Tony Martin mit seinen übrigen Kollegen noch eine einigermaßen gute Figur abgegeben hat, auch wenn der Kult um die Begründer des Heavy- bzw. Doom Metal bereits abzublättern begonnen hat. Alles in allem gibt es auf „The ring of the ancients“, das bereits das siebte Werk für White Skull darstellt, jedoch nichts, was nicht schon irgendwo anders in ähnlicher Form aufgeschnappt wurde.

Anspieltipps:

  • Guardians
  • After The Battle
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