The Young Knives - Voices Of Animals And Men - Cover
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The Young Knives Voices Of Animals And Men


  • Label: Inkubator/SOULFOOD
  • Laufzeit: 45 Minuten
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4/10 Unsere Wertung Legende
5.3/10 Leserwertung Stimme ab!

14 möchtegern-hippe und bewusst auf schrill gestylte Songs.

„The Young Knives“ sind eine dreiköpfige Newcomerband aus der Studentenstadt Oxford in England, die fürchterlich nervösen Disco-Punk bzw. Art-Pop spielt, der so klingen möchte wie die Kaiser Chiefs, Art Brut oder The Futureheads, aber an den vielen halbgaren Songs auf dem Debütalbum „Voices Of Animals And Men“ scheitert. Ein typischer Hype der britischen Presse, bei dem sich im Vorfeld die Fachmagazine mit Höchstnoten überbieten, aber jetzt schon absehbar ist, dass bald kein Hahn mehr nach der Band krähen wird.

So wird auf dem Cover mit vier Singleauskopplungen geprahlt, die es auf der Insel schon gegeben haben soll (dies nachzuprüfen ist den Aufwand nicht wert), die „Voices Of Animals And Men“ selbstverständlich zu einem Pflichtkauf für den BritPop-Nerd machen sollen. Doch weit gefehlt! Die Band, die beinahe ihren Plattenvertrag verspielt hätte, weil sie telefonisch nicht erreichbar war (wieder so eine blöde Story für die Presse), tänzelt durch 14 möchtegern-hippe und bewusst auf schrill gestylte Songs, die von „Gang Of Four“-Gitarrist Andy Gill (Boss Hog, The Stranglers, Red Hot Chili Peppers) im kratzbürstigen Indiesound produziert wurden. Das kann man vielleicht gut finden, ist aber – fast ein halbes Jahr nach dem Erscheinen der CD in England – schon längst wieder kalter Kaffee. Nichts ist eben so schnelllebig wie das Musikbusiness.

Anspieltipps:

  • Part timer
  • She’s attracted to
  • Here comes the rumour mill
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