Rogue Traders - Here Come The Drums - Cover
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Rogue Traders Here Come The Drums


  • Label: Red Ink/Rough Trade
  • Laufzeit: 45 Minuten
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2/10 Unsere Wertung Legende
5.1/10 Leserwertung Stimme ab!

„Here Come The Drums” – alles klar, schon verstanden. Vier Australier namens Rogue Traders machen ordentlich Bumm Bumm. Aber doch bitte nicht in dieser völlig übertriebenen und zudem einfallslosen Überdosierung! Und dann kommt das Ganze auch noch auf dem Red-Ink-Label raus, das bisher durch überdurchschnittliche Rock- und Singer/Songwriter-Kost auffiel.

Verrat und Etikettenschwindel galore, der unweigerlich eine Frage aufwirft: Welcher Teufel hat Natalie Bassingthwaighte (Gesang), Timothy Henwood (Gitarre), James Ash (Keyboards) und Cameron McGlinchey (Drums) geritten, diesen ekelhaft stampfenden Elektro-Disco-Rock-Pop-Schmontz aufzunehmen?

„Here Come The Drums” ist das zweite Album des Quartetts. Es erreichte in Australien Dreifach-Platin und brachte drei Top-10-Singles hervor. Allein das „Wieso? Weshalb? Warum?“ bleibt für uns Europäer im Verborgenen. Der maschinell aufbereitete Stümpersound („Way to go!“), nur unterbrochen von noch schlimmeren Kreisliga-Balladen („Rescue me“), wummert uninspiriert aus den Lautsprechern und löst in Verbindung mit dem kalten Gesang und den schwachen Melodiechen schon nach kurzer Zeit ein aggressives Herumfummeln an der CD-Player-Fernbedienung aus.

Die Suche nach etwas Brauchbarem geht bei „Here Come The Drums“ leider nicht auf. Der Hörer bekommt mehrheitlich belanglosen Müll geboten, der besser auf dem fünften Kontinent aufgehoben bleibt.

Anspieltipps:

  • Voodoo child
  • Watching you
  • World go ’round
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