Sounds Like Violence - With Blood On My Hands - Cover
Große Ansicht

Sounds Like Violence With Blood On My Hands


  • Label: Burning Heart/SPV
  • Laufzeit: 45 Minuten
Artikel teilen:
7.5/10 Unsere Wertung Legende
5.3/10 Leserwertung Stimme ab!

Sounds Like Violence aus Schweden spielen Emocore – und alles, was dazu gehört, ist dabei: Ein blutiges Covermotiv, morbide Texte („Until death do us apart“, „Cold cold blood“), quengelnde Melodien, zerrende Riffs sowie ein mitreißender Sänger. Und doch ist etwas anders im Hause von Philip Hall (Gitarre), Andreas Söderlung (Gesang, Gitarre, Keyboards), Daniel Petterson (Drums) und Daniel Teodorsson (Bass).

Die Jungs aus dem Örtchen Båstad (kein Witz) tragen schlicht und einfach nicht so dick auf wie die meisten amerikanischen Pendants und erzielen dennoch eine vergleichbare Wirkung. Dabei handelt es sich bei Sounds Like Violence noch nicht mal um alte Hasen im Musikgeschäft. „With Blood On My Hands“ ist das Longplay-Debüt des Quartetts (bereits im Mai 2004 erschien die „The Pistol“-EP) und wirft, wie es sich für einen Erstling geziemt, alles in die Wagschale, was die Musiker auf der Pfanne haben.

Mit leicht retro-lastigen Sounds, die streckenweise an The Hellacopters gemahnen („Nothing“), aber auch im guten alten Punkrock zuhause sind („Changes“), lassen die Schweden die Gitarren fliegen („Were you ever in love with me?“), knüppeln tonnenschwere Riffs raus („Longing for a warm embrace“) oder liefern ungeniert eine an schwer eingängige Popmusik angelehnte Melodie ab („Wrong“). Das ergibt ein starkes Debüt, auf das die mit „The Pistol“ angefixten Fans so lange warten mussten. Es hat sich gelohnt“

Anspieltipps:

  • Changes
  • The greatest
  • Cold cold blood
  • Longing for a warm embrace
Neue Kritiken im Genre „Emocore“
Diskutiere über „Sounds Like Violence“
comments powered by Disqus