H.I.M. - Uneasy Listening Vol. 2 - Cover
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H.I.M. Uneasy Listening Vol. 2


  • Label: Gun/SonyBMG
  • Laufzeit: 62 Minuten
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6.5/10 Unsere Wertung Legende
5.5/10 Leserwertung Stimme ab!

HIMs „Uneasy Listening” geht nach sechs Monaten in die nächste Runde. Denn wo „Volume 1” draufsteht, ist „Volume 2“ nicht weit. Es kann also niemand sagen, dass er nicht gewarnt war! Und so werden nach den 15 schönsten (?) Balladen in alternativen Versionen auf „Volume 1“ nun 14 der härteren HIM-Songs ebenfalls als Remixe oder live auf einer CD gekoppelt. Dabei gilt für „Volume 2“ das gleiche wie für „Volume 1“: Für den Fan ist das Album ein nettes Sammlerstück der finnischen Düsterrocker, das man sich hübsch ins Regal stellen kann. Einen echten Kaufzwang für Quereinsteiger stellen die beiden Werke allerdings nicht dar. Dazu taugt schon eher die 2004er „Greatest Hits“-CD „And Love Said No“.

Was als bekommt der Jäger und Sammler auf diesem Album geboten? Da wäre zum einen die stattliche Anzahl von vier Livesongs, mitgeschnitten in Turku, Finnland, die ansatzweise verraten, dass HIM live eine Macht sind. Dazu kommen verschärfte Edits („616 Versionen“) von „Buried alive by love“ und „Endless dark“, eine zähe 8-Minuten-Version von „Pretending“, eine kirmesartige „Dein Arsch ist meiner, El Presidente“-Version (heißt wirklich so!) des Turbonegro-Klassikers „Rendezvous with Anus“ und eine atmosphärisch knatternde Electro-Speed-Dance-Version von „Soul on fire“ („Erich Zahn’s Supernatural RMX“), in der HIM wie Depeche Mode plus Heavy Gitarren klingen. Das ist zusammengenommen durchaus interessant und wirkt einen Tick frischer als „Uneasy Listening Volume 1“.

Anspieltipps:

  • Sigillum diaboli
  • Wicked game (Live)
  • Soul on fire (Remix)
  • Hand of doom (Live)
  • Right here in my arms (Live)
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