Dead Eyed Sleeper - In Memory Of Mankind - Cover
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Dead Eyed Sleeper In Memory Of Mankind


  • Label: Musicaz Records
  • Laufzeit: 50 Minuten
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7/10 Unsere Wertung Legende
5.5/10 Leserwertung Stimme ab!

Kein bluttriefendes Schlachtfest und sinnfreies Gegrunze, sondern progressiven „Complex Death Metal” bieten die Odenwälder Metalldetektoren Dead Eyed Sleeper (Sam Anetzberger am Mikrophon, Corny Atlhammer am Schlagzeug und Cello (!), Thomas Amann am Bass sowie Peter Eiffelaender und Stephan Wandernoth an den Gitarren) ihren Hören auf „In Memory Of Mankind“ an. Jetzt wird sich vielleicht der eine oder andere Kenner fragen, woher er die Namen der Jungs kennt. Hier kann geholfen werden. Denn bereits unter dem Namen Legacy brachten die Süddeutschen zwischen 1998 und 2003 drei Alben aus der Old-School-Abteilung des Death Metals auf den Markt.

Mit „In Memory Of Mankind“ wird nicht nur der alte Bandname ad acta gelegt, sondern auch der Sound erneuert, sprich in eine modernere Richtung getrieben, in der wesentlich mehr Potenzial für die Zukunft steckt. Dabei scheuen sich die Fünf nicht davor, kleine Ausflüge ungewohnte Gefilde zu unternehmen, in denen neben akustischen Zwischenspielen weibliche Gesangsspuren, Streicher oder ein Didgeridoo auftauchen. So lässt sich Death Metal in der Tat auf eine neue Art und Weise erleben, ohne auf kernige Riffs und brettharte Songmonster verzichten zu müssen. Dass auch noch die Produktion dieser Independent-Scheibe ziemlich fett geworden ist, unterstreicht die Ansprüche von Dead Eyed Sleeper. Das könnte echt was werden!

Anspieltipps:

  • The nail song
  • Dead end street
  • Erupting hatred
  • Short flickering of bliss
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