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Asteroid Asteroid


  • Label: Fuzzorama Records
  • Laufzeit: 57 Minuten
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6.5/10 Unsere Wertung Legende
5.9/10 Leserwertung Stimme ab!

Dieses Album bietet sich perfekt für eine limitierte Erstauflage an, bei der sich der Käufer eine Droge seiner Wahl als Bonus aussuchen darf.

Wabernde Orgelklänge, ein dröhnender Bass, doomige Fuzz-Gitarren, ausufernde Soli und eine psychedelisch anmutende Grundstimmung – oder, wem das zu kompliziert klingt, eine Mischung aus Kyuss und Black Sabbath. Das sind Asteroid aus Schweden, ein Trio, das stilistisch in den 60er und frühen 70er Jahren steckengeblieben scheint (Stichwort: Spacerock), mit diesem „Handicap“ aber exzellent zurechtkommt.

Fehlt nur noch der geneigte Hörer, der sich darauf einlässt und genügend Muße besitzt, den Herren Robin Hirse (Gitarre), Johannes Nickel (Bass, Gesang) und Martin Ström (Drums) beim Ausrollen ihres besonders zähen Kuchenteiges zuzuhören, der sich fertig zubereitet als drogengeschwängerter Trip herausstellt.

Leider ist es illegal, aber dieses Album bietet sich perfekt für eine limitierte Erstauflage an, bei der sich der Käufer eine Droge seiner Wahl als Bonus aussuchen darf. Denn nur so scheinen die elf bewusstseinserweiternden Tracks mit programmatischen Titeln wie „Strange trip“, „Doctor smoke“ und „Panoramic telescope“ erträglich. Es mag klischeehaft sein, aber diese Schweden machen Musik für Kiffer, Pillendreher und LSD-Befürworter. Dumpf, langsam, verspult und dabei stets progressiv, magisch groovend und irgendwie cool. Nur eben nicht auf nüchternen Schädel.

Anspieltipps:

  • Silver leaf
  • Strange trip
  • Doctor smoke
  • Panoramic telescope
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