The World Domination - Heat - Cover
Große Ansicht

The World Domination Heat


  • Label: 1st Decade/SPV
  • Laufzeit: 53 Minuten
Artikel teilen:
2/10 Unsere Wertung Legende
4.9/10 Leserwertung Stimme ab!

Laut Info der Promotion-Agentur, die die ehrenvolle Aufgabe bekommen hat, „Heat” anzupreisen, ist das Album von The World Domination die Offenbarung nach Erfindung der Knochenflöte. Dabei ist die sowohl gewagte als auch durch und durch bescheuerte Mischung von rockigen Gitarren, 80er Sound-Anleihen mit Synthie-Geschwurbel und elektronischen Beats, die von einer abgedrehten, männlichen Stimme, die zwischen Indieband-Geraunze und rüpelhafter Arroganz pendelt, langweilig und größtenteils billig gestaltet worden.

Gelegentlich scheint zwar eine Idee durch oder ein Rhythmus bleibt kurzfristig hängen, die Halbwertszeit von „Heat“ ist jedoch beängstigend gering. Schon vor Ende eines schlichten, drei Minuten langen Songs hat man ihn schon wieder aufgrund seiner Belanglosigkeit und innewohnenden, nervigen Attitüde, die meist durch das Organ des hier agierenden Sängers, der den kryptischen Namen 666Val trägt, verstärkt wird, vergessen. Nach 53 Minuten erinnert man sich gerade einmal daran, Wörter wie „Fuck“ oder Yeah yeah-Gejaule vernommen zu haben, an einen zur Gänze überzeugenden Song jedoch nicht.

Bei einem ziemlich enttäuschenden Album wie diesen, freut man sich dann statt der Musik sogar über das anscheinend unerschöpfliche Selbstbewusstsein des von Deutschland aus agierenden Duos, ist ein Track schließlich frech „Buy our album now“ betitelt worden. Irgendwie gut, aber auch irgendwie blöd. Retten wird das die Platte aber trotzdem nicht.

Anspieltipps:

  • Contempt
  • Galactic Lover
Neue Kritiken im Genre „Electro-Rock“
5/10

Spectra
  • 2017    
7/10

Live... Auf Rauen Pfaden
  • 2016    
6/10

Juggernaut
  • 2016    
Diskutiere über „The World Domination“
comments powered by Disqus