Death By Kite - Death By Kite - Cover
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Death By Kite Death By Kite


  • Label: Quartermain/Broken Silence
  • Laufzeit: 38 Minuten
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6.5/10 Unsere Wertung Legende
5.1/10 Leserwertung Stimme ab!

Death By Kite aus Kopenhagen vollziehen einen (Zitat) „Seiltanz zwischen Punk, Noise-Rock und Indie-Pop“ und bewegen sich dabei im Fahrwasser von Joy Division, Interpol, Editors, Placebo und Sonic Youth. Die Brillanz der genannten Bands erreichen die Dänen allerdings nur selten. Björn Alexander Götzsche Lange (Gesang, Gitarre), Sidsel Marie Hermansen (Bass, Gesang) und Kristian Kimer (Drums) schrammeln dagegen viel lieber in bester Indie-Manier vor sich hin („Himmelfahrtskommando“) und geben die Suche nach Melodien auch schon mal auf halber Strecke auf („Scared of heights“).

Wäre Indie nicht der neue Mainstream – kein Schwein würde sich dafür interessieren. Doch die Zeiten haben sich geändert. Und deshalb ist das selbstbetitelte Debüt der drei Dänen für Freunde mäandernder Gitarren und flirrender Soundwände ein Geheimtipp. Denn die elf Songs starke Abhandlung um die Themen Verwirrtheit, Depression und den Fluch verliebt zu sein entwickelt mit zunehmender Spieldauer einen speziellen Reiz, den wohl nur so unscheinbare Indie-Produktionen verströmen. Irgendeinen Grund muss es jedenfalls haben, dass Death By Kite in Dänemark sogar im Radio gespielt werden. Bei uns undenkbar. Dieser Sender muss noch erfunden werden.

Anspieltipps:

  • Pills
  • Wedding
  • It’s not a song
  • Love is never having to tell a lie
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