The Rolling Stones - Rock And Roll Circus - Cover
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The Rolling Stones Rock And Roll Circus


  • Label: Abkco Records/UNIVERSAL
  • Laufzeit: 63 Minuten
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8/10 Unsere Wertung Legende
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James Bond hat die Lizenz zum Töten und die Rolling Stones die Lizenz zum Gelddrucken.

James Bond hat die Lizenz zum Töten und die Rolling Stones die Lizenz zum Gelddrucken. Beides nicht übel, aber im Zweifelsfall bevorzuge ich letzteres, denn mit den Stones lässt sich seit 40 Jahren ein Bombengeschäft machen, da es nur wenige Backkataloge gibt, die ergiebiger sind als das Archiv der dienstältesten Rockgruppe der Welt. Jedes Jahr erscheinen zahlreiche Produkte, die die Sammlungen der Fans langsam aber sicher aus den Nähten platzen lassen. Vinyl Alben, remasterte CDs, als SACD remasterte CDS, Single Box-Sets, DVD Box-Sets und so weiter.

In diesem Herbst stehen gleich zwei Veröffentlichungen auf dem Programm: Die Doppel-CD „Live Licks“ enthält die Essenz der vier DVDs umfassenden Box „Four Flicks“ und „Rock And Roll Circus“ bringt die schon vor acht Jahren als luxuriös aufgemachte CD unters Volk gebrachte Rockshow aus dem Jahr 1968 erstmals auf DVD auf den Bildschirm. Das ursprünglich als TV-Special konzipierte Rock-Schmankerl von Regisseur Michael Lindasy Hogg liegt nun im Dolby 5.1 Surround Sound Mix vor, zu dem Mick Jagger gestern wie heute einlädt: „You’ve heard of Oxford Circus; you’ve heard of Piccadilly Circus; and this is the Rolling Stones ‘Rock And Roll Circus’; and we’ve got sights and sounds and marvels to delight your eyes and ears; and you’ll be able to hear the very first one of those in a few moments!”

Für dieses Rockspektakel der Extraklasse war eine Manege genau die richtige Bühne. Am 11. Dezember 1968 hatten die Rolling Stones in Originalbesetzung (also noch mit dem im Jahr darauf verstorbenen Brian Jones) diverse Kollegen in ihren großen „Rock And Roll Circus“ geladen. Dort wurden neben eigenen Klassikern wie „Sympathy for the devil“, „Jumping jack flash“ und „You can't always get what you want“ auch Songs von The Who („A quick one while he’s away”), Marianne Faithful („Something better”), Jethro Tull („Song for Jeffrey”), Yoko Ono, Taj Mahal und der eigens für diese Show formierten Band um Keith Richards, John Lennon (alias The Dirty Mac), Eric Clapton und Drummer Mitch Mitchell (Jimi Hendrix) dargeboten.

Als Bonus wird der Käufer mit diversen Fotogalerien mit Backstage Fotos, bisher unbekannten Fotos von den Auftritten von Mitch Mitchell, Taj Mahal, John Lennon, Eric Clapton und Keith Richards zugeschmissen. Dazu gibt es Kommentare des Regisseurs Michael Lindasy Hogg, der Zirkusartisten und Musiker, ein „Sympathy for the devil“-Video im Remix von Fatboy Slim und bisher nicht gezeigte Tracks von The Dirty Mac (alias John Lennon) und Taj Mahal. Alles in allem eine runde Sache, die der echte Stones Fan selbstredend im Regal stehen haben muss.

Anspieltipps:

  • The Rolling Stones – „Jumping jack flash”
  • The Rolling Stones – „Sympathy for the devil“
  • The Rolling Stones – „You can't always get what you want“
  • The Who – „A quick one while he’s away”
  • Jethro Tull – „Song for Jeffrey”
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