Brian Wilson - Smile: Live Concert And Documentary - Cover
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Brian Wilson Smile: Live Concert And Documentary


  • Label: Rhino/Warner Bros.
  • Laufzeit: 250 Minuten
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9/10 Unsere Wertung Legende
4.7/10 Leserwertung Stimme ab!

Mit dieser Rundumversorgung werden nicht nur Fans und Kenner bestens bedient, sondern auch Neueinsteiger kompetent und umfassend an dieses wichtige Werk herangeführt.

Brian Wilson ist vielleicht der größte amerikanische Komponist populärer Musik in der Rock-Ära. Geboren und aufgewachsen in Kalifornien, gründete Wilson die Beach Boys; zusammen mit seinen zwei jüngeren Brüdern, seinem Cousin Mike Love und seinem Schulfreund Alan Jardine. Mit seinen Songs wurden die Beach Boys die erfolgreichste amerikanische Rockband aller Zeiten.

Nach einem 37 Jahre andauernden Mythos um das verschollene Meisterwerk der Beach Boys, veröffentlichte Mastermind Brian Wilson im Oktober letzten Jahres eine originalgetreue Rekonstruktion von „Smile“. Diese wurde im Sommer 2004 von seiner Tourband, bestehend aus Jeffrey Foskett (Gitarre), Darian Sahanaja (Keyboards, Vocals), Probyn Gregory (Gitarre, Vocals), Nick Walusko (Gitarre, Vocals), Jim Hines (Drums), Nelson Bragg (Percussion, Vocals), Bob Lizik (Bass), Paul Mertens (Saxophone), Taylor Mills (Vocals), Scott Bennett (Keyboards, Gitarre, Vocals) und dem Stockholm Strings ’N’ Horns Orchester eingespielt, nachdem sie bereits Anfang des Jahres 2004 live aufgeführt wurde.

Ursprünglich glaubte niemand mehr daran, dass dieses – ursprünglich für die Beach Boys konzipierte – „berühmteste unveröffentlichte Album der Geschichte“ aufgrund der dokumentierten Drogenprobleme von Brian Wilson, seiner Zusammenbrüche, der steigenden Distanzierung von der Band und dem tragischen Verlust seiner zwei Brüder jemals das Tageslicht erblicken würde. Und doch fand im Jahre 2004 die Weltpremiere von „Smile“ in London statt – mit der zehnköpfigen Band, die Brian in den letzten zehn Jahren auf Tournee begleitet hatte und erweitert um The Stockholm Strings ‘N’ Horns. Nach der Premiere folgte die sehr erfolgreiche Tournee und ein Grammy für „Mrs. O’Leary’s cow“ in der Kategorie „Best Rock Instrumental Performance“. Über den Gewinn bei der Grammy-Verleihung sagte Brian: „Ich habe 42 Jahre gewartet und das Warten war es wert. Dies repräsentiert den Erfolg und die musikalische Leistung. Ich glaube, ich habe es verdient und ich freue mich sehr, dass ich gewonnen habe“.

Die vorliegende „Smile“-Doppel-DVD enthält über vier Stunden Material. Disc Nummer 1 bietet die hochinteressante 108-minütige Dokumentation „Beautiful Dreamer: Brian Wilson and the story of Smile” von David Leaf (Buch und Regie), die von einer wahren Bonus-Interview-Armada gesäumt wird (Van Dyke Parks interviewt Brian Wilson, 22 Februar 2004, Interviews mit Brian Wilson vom 16. März 2004, 01. Mai 2004 und 16. August 2004). Dazu gibt es die „After The Show”-Featurette von der „Smile” Weltpremiere in der Royal Festival Hall, London, im Februar 2004 und eine kurze Live-Performance von „Mrs. O’Leary’s cow”.

Disc Nummer 2 präsentiert neben Fotogalerien, den Video-Clip zu „Heroes and villains“ von Justin Cole, einer Solo-Piano-Performance und der „Recordings Sessions“-Featurette zu „Smile“, die komplette 51-minütige Live-Performance von „Smile“, die 2004 in Los Angeles aufgenommen wurde. Mit dieser Rundumversorgung werden nicht nur Fans und Kenner bestens bedient, sondern auch Neueinsteiger kompetent und umfassend an dieses wichtige Werk herangeführt.

Anspieltipps:

  • Surf’s up
  • Good vibrations
  • Heroes and villains
  • Mrs. O’Leary’s cow
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