Donavon Frankenreiter - The Abbey Road Sessions - Cover
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Donavon Frankenreiter The Abbey Road Sessions


  • Label: Lost Highway/UNIVERSAL
  • Laufzeit: 177 Minuten
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6/10 Unsere Wertung Legende
4.7/10 Leserwertung Stimme ab!

Zwei Longplayer hat der singende Surfer und Songwriter Donavon Frankenreiter veröffentlicht und nun hat er eine DVD herstellen lassen, um einen seinen zahlreichen Live-Auftritte für die Nachwelt zu dokumentieren. Die Abbey Road Studios verdanken ihren Ruhm den Beatles, die durch das gleichnamige Album zu einem international anerkannten britischen Aufnahmeort befördert wurden. Die Setlist umfasst immerhin 16 Songs und der ewig ungekämmte und bärtige Frankenreiter beweist, dass er als Live-Musiker der gehobenen Kategorie gelten muss. Das Publikum freut sich erwartungsgemäß über jeden Song, die der Amerikaner mit stimmungsfördernden Ansagen verknüpft.

Seine Band, bestehend aus Matt Grundy am Bass, Eric Brigmond an den Keyboards und Craig Barnette an den Drums, wirkt genauso routiniert wie der gute Sänger und Gitarrist auch. Seine Jamiroquai- ähnliche Stimme mit derselben Vorliebe für funkige Keyboardnutzung wird in folkige Songs eingebettet. Richtig hart gerockt wird aber wirklich nie und der Entspannungsfaktor der Frankenreiter Musik ist sehr hoch. Auch Geigen, Cello und die Gitarre werden nicht vernachlässigt. Sein Freund Jack Johnson hat vorgemacht, dass auch mit akustischen Songs der Erfolg nicht ausbleiben muss. Frankenreiter geht eigene musikalische Wege, doch hat sein Kumpel Johnson den Weg geebnet. Erstens produzierte er Frankenreiters Debüt und zweitens sorgte er dafür, dass die einfache Melodieführung ohne Schnickschnack wieder populär wurde.

Die Dokumentation gibt private Einblicke und die erste Probe ohne Publikum in den berühmten Studios nutzt die Band und Frankenreiter, um einen Beatlesklassiker zu performen. Teilweise werden in die Livemitschnitte auch Sequenzen von den Studioproben vorangestellt, um die Entstehung verfolgen zu können. Es wird also viel Wert darauf gelegt, Einblicke in den Studioalltag zu gewähren, denn ohne Training gelingt auch einem gut eingespielten Team nicht viel. Die musikalisch-technische Leistung ist wirklich überzeugend, die Musik ist zwar unterhaltend und entspannend, nur bleibt die 70er-Funk-Folk-Mischung nicht besonders lange im Ohr.

Anspieltipps:

  • Free
  • Fool
  • Day Dreamer
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