Agnostic Front - Warriors - Cover
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Agnostic Front Warriors


  • Label: Nuclear Blast/WEA
  • Laufzeit: 32 Minuten
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6/10 Unsere Wertung Legende
5/10 Leserwertung Stimme ab!

Auch ein Vierteljahrhundert nach der Gründung schwenkt Agnostic Front (wie sollte es auch anders sein) mit stolz geschwellter Brust die Fahne des New York Hardcore. Nach all den Höhen und Tiefen, den ständigen Line Up-Wechseln und dem Festhalten am Unity-Gedanken (die Hardcore-, Skinhead- und Punkszene zu vereinen) muss sich die legendäre Formation eigentlich gar nichts mehr beweisen und genau das macht sie auch auf „Warriors“, dem bislang neunten Output, mit der Hingabe, mit der sie über all die Jahre hindurch ihre Fanbase auf- und ausgebaut hat.

Mit Roger Miret am Mikro, Vinnie Stigma und Joseph James an den Gitarren, sowie Mike Gallo am Bass und Steve Gallo hinterm Drumkit lassen die Amis mit „Addiction“ gleich einen der Höhepunkte der Scheibe vom Stapel, während die nachfolgenden Tracks erst einmal durch die Boxen knallen, bis sie von „For my family“ gestoppt werden, das kurz das Tempo rausnimmt, um dafür umso heftiger nachzulegen und die zweite Hälfte der Scheibe anzukündigen, die etwas nach einer halben Stunde mit „Forgive me mother“ beendet wird.

Dazwischen prügeln, moshen und rempeln Agnostic Front in gewohnt punkiger Hardcore-Manier ohne jegliche Innovationen mit stets thrashender Breitseite, wodurch markante bzw. herausstechende Titel angesichts des ähnlich klingenden Backkatalogs der Band eher Mangelware sind. Trotzdem hebt sich „Warriors“ vor allem durch die moderne Produktion von Madball-Frontmann Freddy Cricien, dem jüngeren Bruder von Shouter Miret, aus der breiten Masse heraus. Eine höhere Wertung bleibt den NYHC-Urgesteinen dennoch verwehrt, schließlich reicht es nicht aus ständig die selben Muster zu bedienen. Den Fans wird es reichen.

Anspieltipps:

  • Addiction
  • For My Family
  • Black And Blue

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