Lay Down Rotten - Reconquering The Pit - Cover
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Lay Down Rotten Reconquering The Pit


  • Label: Metal Blade/SPV
  • Laufzeit: 42 Minuten
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8/10 Unsere Wertung Legende
5/10 Leserwertung Stimme ab!

Wurde aber auch Zeit, dass Metal Blade Lay Down Rotten unter Vertrag genommen haben. Nachdem die beiden Vorgänger „Cold constructed“ (04/2005) und „Breeding insanity“ (06/2006) mit Lob und positiver Resonanz ja nur so überschüttet worden sind, war sowieso klar, dass ein baldiger Labelwechsel vonstatten gehen wird. Das wir es bei dem Fünfer, der hinter „Reconquering the pit“ steckt, jedoch wahrhaftig mit einer deutschen Formation zu tun haben, glaubt man nach der knallharten, schwedischen Death Metal-Breitseite allerdings nicht.

Irgendwo im Umfeld von At The Gates, Bolt Thrower, Kataklysm oder gelegentlich Amon Amarth angesiedelt, zersägen Lay Down Rotten den Hörer in seine Einzelteile und scheuen wie z.B. in „Demons breed“ nicht davor zurück rhythmische Spielereien einzubauen, wodurch dem knüppelnden Vortrag ein wenig Auflockerung beschert wird. Zwar wird durch einige Schlagzeugpatterns, die hörbar neben dem Takt liegen, die Frage aufgeworfen, ob das denn nun progressiv ist oder ob Felldrescher Claas der Drumstick ausgerutscht ist, die Qualität wird dadurch nur äußerst minimal eingeschränkt.

Jeder der acht Tracks („Anarchic outburst“ ist mit seinen 38 Sekunden leicht von den restlichen Stücken zu unterscheiden) knüppelt dem Hörer einfach gehörig einen vor den Latz und das obwohl gut die Hälfte der Platte in gemäßigten Tempobereichen anzutreffen ist. Daniel Jakobi (Gesang, Gitarre), Jost Kleinert (Gesang), Nils Förster (Gitarre), Uwe Kilian (Bass) und Timo Claas (Schlagzeug) aus Herborn, Hessen wissen einfach wie man abwechslungsreiche Death Metal-Granaten schreibt und diese verpacken sie in eine alles niederschmetternde Produktion. Wer´s nicht glaubt, legt „Unholy alliance“ ein, dreht den Lautstärkeregler ganz nach rechts und lässt sich buchstäblich das Gehirn aus dem Schädel blasen. Wohl bekomm´s!

Anspieltipps:

  • Nihil
  • Bitter Thoughts
  • Unholy Alliance

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