Carrie Underwood - Carnival Ride - Cover
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Carrie Underwood Carnival Ride


  • Label: Arista/SonyBMG
  • Laufzeit: 50 Minuten
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6.5/10 Unsere Wertung Legende
5.5/10 Leserwertung Stimme ab!

Kurz bevor die Gewinnerin der sechsten „American Idol“ Staffel (Jordin Sparks) ihr Majorlabel-Debüt gibt, legt Carrie Underwood, die Siegerin der vierten Ausgabe des amerikanischen Pendants zu deutschen Castingshows wie „Deutschland sucht den Superstar“ oder „Starmania“ (der österreichische Ableger), ihr, zumindest in Amerika und Kanada, heiß ersehntes Zweitwerk vor. Dort kann die 24jährige mit „Some hearts“ (03/2006) nämlich schon auf einen Multi-Platinerfolg und das am drittbesten verkaufteste Album 2006 (lediglich dem Soundtrack zu Disneys „High School Musical“ und Rascal Flatts „Me and my gang“ musste sie sich geschlagen geben) zurückblicken.

Mit einem stolzen Absatz von weltweiten 8 Millionen Platten ging die frisch gebackene First Lady des Country-Pop mit dem Nachfolger „Carnival ride“ jedoch keineswegs den sicheren Weg und kaufte jeden erdenklichen Songwriter ein, sondern beteiligte sich stattdessen verstärkt am Songwriting und kann ihrem sukzessivem Werk dadurch noch mehr Charme und Natürlichkeit einhauchen, als sie es schon auf „Some hearts“ getan hat. Zwar wandelt Miss Underwood mit ihrer Stimme erneut auf dem dünnen Pfad zwischen Gänsehaut und Katzenjammer („I know you won´t“, „You won´t find this“, „I told you so“), eine positive Tendenz, die die Entertainer- bzw. Livequalitäten der Dame noch besser hervorbringen, ist trotzdem auszumachen.

Ansonsten bietet „Carnival ride“ allerdings wieder den selben Mix aus gut gelaunten („More boys I meet“, „Last name“, „All american girl“), locker vor sich hin rockenden Uptemposongs („Flat on the floor“, „Get out of this town“, „Twisted“) und balladeskem Country-Pop, der sich mal schmachtend („So small“, „I told you so“), mal pompöser („Just a dream“, „Wheel of the world“) gebärdet und somit nicht mehr als die herkömmliche Genre-Ware darstellt, die auch gut und gerne von einer Faith Hill oder Shania Twain stammen könnte. Da es aber so gut wie kein Füllmaterial gibt, dürfen Fans der zierlichen Blondine und Country-Freunde bedenkenlos zugreifen.

Anspieltipps:

  • Twisted
  • I Know You Won´t
  • Get Out Of This Town

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Schmilco
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