Toto - Falling In Between: Live - Cover
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Toto Falling In Between: Live


  • Label: Eagle Rock/Edel
  • Laufzeit: 115 Minuten
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8.5/10 Unsere Wertung Legende
6.2/10 Leserwertung Stimme ab!

„Falling In Between: Live“ wurde am 26. März 2007 im ausverkauften Pariser „Le Zenith“ aufgenommen und zeigt Toto auch nach 30 Jahren im Business als eine der technisch besten Bands.

Toto, die wohl poppigste Prog-Rock-Band in der Musikgeschichte, die jeder Zeit in der Lage ist, ausufernden 10-Minuten-Songs knackige Hitsingles wie „Rosanna“ oder „Africa“ folgen zu lassen, brachte im vergangenen Jahr ihr 12. Studioalbum „Falling In Between“ heraus, mit dem zum wiederholten Mal der Spagat zwischen Prog-Rock und hitparadentauglichem Songs gelang. Anschließend ging es auf große Tournee, vor der das nun vorliegende Live-Album zeugt.

„Falling In Between: Live“ wurde am 26. März 2007 im ausverkauften Pariser „Le Zenith“ aufgenommen und zeigt Toto auch nach 30 Jahren im Business als eine der technisch besten Bands, die den krankheitsbedingten Ausfall von Bassist Mike Porcaro, der andere Gruppe zur Verzweiflung getrieben hätte, wie selbstverständlich mit einem absoluten Könner seines Fachs aus der Welt schafft. Lee Sklar heißt der Mann, der schon für Phil Collins und James Taylor spielte, und sich neben Steve Lukather, Simon Phillips, Greg Phillinganes, Bobby Kimball und Tony Spinner so wunderbar in das reibungslos laufende Uhrwerk namens Toto einfügt.

20 Songs hat das Sextett an diesem Abend präsentiert, die einen hervorragenden Querschnitt durch die lange Karriere der Kalifornier darstellen. Das zu promotende Studioalbum „Falling In Between“ wird gleich mit vier Songs berücksichtigt, doch es kommt keine Phase der Pop-Proggis zu kurz. Die Siebziger werden u.a. mit dem Klassiker „Hold the line“ bedacht, die Achtziger natürlich mit „Africa“ und „Rosanna“ und die Neunziger u.a. mit „Don’t chain my heart“ und „I will remember“ (versteckt in einem Keyboard-Solo von Greg Phillinganes).

Hier passt wirklich alles zusammen und der Live-Sound kommt druckvoll und klar rüber, was auch heutzutage noch keine Selbstverständlichkeit darstellt. Authentizität schön und gut, aber dumpfes Bollern und nicht vorhandene Höhen machen einfach keinen Spaß. „Falling In Between: Live“ glänzt dagegen mit einem differenzierten Klangbild, das für die Musik von Toto obligatorisch ist. Das ergibt ein fast perfektes Produkt, mit dem nicht nur Toto-Fans glücklich gemacht werden können.

Anspieltipps:

  • Africa
  • Pamela
  • Rosanna
  • Stop loving you
  • Kingdom of desire
  • Bottom of your soul
  • Caught in the balance
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