Sick City - Nightlife - Cover
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Sick City Nightlife


  • Label: Trustkill/SPV
  • Laufzeit: 40 Minuten
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2/10 Unsere Wertung Legende
5.2/10 Leserwertung Stimme ab!

„Where do we go from here” fragten Sick City noch auf ihrem 2006 in Eigenregie veröffentlichtem Debüt. Die Antwort war ein Plattenvertrag bei Trustkill Records, die nun den zweiten Emo-lastigen Rockbatzen „Nightlife“ auf die Menschheit loslassen, der aber lieber besser im Giftschrank verschwunden wäre. Schuld an dieser negativen Wertung ist einfach die lustlose, sowie x-beliebige Darbietung der fünf Protagonisten hinter Sick City, mit Namen Josh Youngson (Gesang), Dorian Paszkowski (Gitarre), Dave Grabowski (Gitarre) T.J. Stevenson (Bass) und Joel Neufeld (Schlagzeug).

So gut wie keiner der 13 Songs (den Bonus Track „Money like to party“ mit eingerechnet) schafft es Spannung zu erzeugen oder auch nur annähernd in weniger vorhersehbare Gefilde abzudriften. Stattdessen reiht der Fünfer einen langweilig vor sich hin mäandernden Track an den nächsten, ohne dem Ganzen Dynamik oder sonstige rhythmische Versiertheit abzuverlangen. Lieber jammert Youngson in sein Mikro hinein und klingt dabei wie eine billige Kopie anderer austauschbarer Emo-Sänger.

Hinzu gesellt sich eine Gitarren- und Schlagzeugarbeit, die mit „zurückhaltend“ oder „an kurzer Leine“ noch nett umschrieben ist. Sogar die Klavierballade „City lights“ wird in ekeligem Pathos ertränkt, während der Titeltrack versucht als kurzes, ruhig gehaltenes Zwischenspiel den Hörer zu besänftigen um ihm vielleicht ein paar positive Worte zu entlocken. Kurzum: An „Nightlife“ gibt es prinzipiell nichts, was einen länger als die 40 Minuten der Gesamtlaufzeit an die Platte binden dürfte.

Anspieltipps:

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