Universal Poplab - Uprising: The Remixes - Cover
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Universal Poplab Uprising: The Remixes


  • Label: Wonderland
  • Laufzeit: 44 Minuten
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6/10 Unsere Wertung Legende
4.6/10 Leserwertung Stimme ab!

Das schwedische Trio, bestehend aus Hans Olsson, Christer Lundberg sowie Paul Lachenardiere, spielt sich seit dem Album-Debüt im Jahr 2004 in der Heimat und der weltweiten Synthie Pop-Community beständig in die Herzen derer, die klassischen Achtziger-Sound mit moderner Dance-Ummantelung und einprägsamen Texten zu schätzen wissen. Während in Deutschland noch nach einem größerem Stellenwert gesucht wird, kommt nach dem zweiten Album „Uprising“ nun das dazugehörige Remix-Album von Universal Poplab auf den Markt, welches sechs Songs in neu bearbeiteten Versionen zeigt und Remixern wie Thermostatic, Code 64, Neuropa sowie weiteren eine gute Plattform bietet.

Dabei hat es der Opener „I Could Say I´m Sorry“ im Zeitgeist-Remix aufgrund von allzu maskulinen Beats und die dadurch in die Ecke gedrängten quirligen Melodien noch schwer und erreicht nicht den Hit-Charakter, den er im Original noch unter Beweis gestellt hat. Ein immer wieder auftauchendes Glockenspiel und der ausbalanciert druckvolle Beat bei „Soma Generation“ lässt dagegen das Gesicht des Synthie-Liebhabers wieder strahlen, denn geschmackvoll steht eine pulsierende Struktur spielerischen Percussions gegenüber und sorgt für leichtfüßige Unterhaltung auf gehobener Ebene.

Mit zunehmender Spielzeit pendelt sich „Uprising: The Remixes“ dann in gefälliger Manier ein und verzichtet, was bei Remixen im Electro-Pop nicht selbstverständlich ist, weitestgehend auf erbarmungslose Uptempo-Monster. Das Spielerische der Originale wird im clubtauglichen Format weitergeführt und, wie beim Acoustic Remix von „Heart Apart“, schöngeistig von Gitarren-Arrangements umgarnt. Große, offenbarende Ausreißer sind dennoch nicht zu verzeichnen, so dass diese gelungene Ergänzung zum Album „Uprising“ für Genre-Fans einen Tipp wert ist, mehr dann aber auch nicht.

Anspieltipps:

  • Soma Generation
  • Vampire In You
  • Heart Apart
  • Heart Apart

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