Too Pure To Die - Confidence And Consequence - Cover
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Too Pure To Die Confidence And Consequence


  • Label: Trustkill/SPV
  • Laufzeit: 29 Minuten
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3/10 Unsere Wertung Legende
4.4/10 Leserwertung Stimme ab!

Mit „Confidence and consequence“ gibt es eine weitere Veröffentlichung im Hardcore-Sektor, die den nicht hartgesottenen Genre-Fan wohl nur schwer interessieren wird. Dabei ist das Debüt der aus Des Moines, Iowa (ja, von dort kommen auch Slipknot) stammenden Truppe bereits über ein Jahr alt, wurde nun über Trustkill für den europäischen Markt noch einmal neu aufgelegt und soll als Kaufansporn für das noch in diesem Jahr erscheinende Zweitwerk von Paul Zurlo (Gesang), Jordan Peterson (Gitarre), Zach Johnson (Gitarre), Chris Towning (Bass) und Kyle Rossi (Schlagzeug) dienen.

Leider ging dieser Schuss nach hinten los, da Too Pure To Die trotz der kurzen Spielzeit von nicht einmal einer halben Stunde gepflegt zu langweilen wissen, obwohl es gelegentlich ziemlich heftig abgeht. Stolperstein ist einfach das behäbige Spiel der Bandmitglieder untereinander, die nicht so recht zusammen passen wollen. Zwar ergibt sich nach und nach eine klar definierte Linie und eine Art Sturm und Drang-Attitüde, allerdings bringt der Fünfer keinen einzigen Song wirklich auf den Punkt.

Hinzu kommt noch die Darbietung von Shouter Paul Zurlo, der deutlich über zu wenig Kraft in der Lunge verfügt um den Tracks den richtigen Pep zu geben. Stattdessen müht er sich redlich ab, gegen das polternde, simplen Strukturen folgende Schlagzeug und die Riffkanonaden der Gitarren mit teilweise unaffektiertem, fast schon sprechgesangartigen Lyrics anzukommen. Das macht unterm Strich eine mäßig bretternde Angelegenheit, allerdings sind die Strukturen dermaßen vorhersehbar, dass nicht einmal hier Pluspunkte abfallen könnten. Wer weiß, vielleicht besinnen sie sich auf Album Nummer zwei eines Besseren?

Anspieltipps:

  • Blame No One
  • The Best Coincidence

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