Broken Teeth - Electric - Cover
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Broken Teeth Electric


  • Label: Textone
  • Laufzeit: 40 Minuten
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5/10 Unsere Wertung Legende
4.9/10 Leserwertung Stimme ab!

Broken-Teeth-Sänger und musikalischer Amtsvorsteher Jason McMaster (bekannt aus den eher zweitklassigen 80er-Jahre-Bands Dangerous Toys und Watch Tower) ist ein bekennender AC/DC-Fan. Das reicht ihm scheinbar als Begründung, jeden einzelnen Song auf „Electric“, dem dritten Album seiner Band aus Austin, Texas, mit geklauten Riffs aus dem AC/DC-Fundus zu bestücken.

Doch reicht der Spaß auch für ein starkes Album, das neben Dutzenden Riffs aus der Hardrock-Mitfahrzentrale auch so etwas wie prägnantes Songwriting und ein Mindestmaß frischer Ideen bietet? Klare Antwort: Nein! Doch was läuft hier schief?

Die Stücke auf „Electric“ kennen im Prinzip nur ein Tempo und einen Rhythmus. Und so stampfen Broken Teeth mit Vollgas und jeder Menge Testosteron in den Adern von Song Nr. 1 („Roll over“) bis zum finalen „El Diablo“. Zeit zum Durchatmen bleibt dabei keine, was ja nicht schlecht sein muss. Denn 40 Minuten hoch energetischer Hardrock ist dem Hörer allemal lieber, als eine Platte mit wilden Experimenten, die nicht zum Ziel führen. Leider wissen Broken Teeth nicht so recht wohin mit ihrer Energie und schaffen es nicht, dem genial adaptierten AC/DC-Riffing etwas eigenständiges hinzuzufügen. Mit einfallslosen Melodien und schrecklich biederen Texten versauen sich die Texaner so eine bessere Benotung. Aber eines ist sicher: Einen Wettbewerb der besten AC/DC-Coverbands würden Broken Teeth mit Bravour bestehen!

Anspieltipps:

  • El Diablo
  • Stick it in
  • Undertaker
  • She’s gonna blow
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