The Puppini Sisters - The Rise And Fall Of Ruby Woo - Cover
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The Puppini Sisters The Rise And Fall Of Ruby Woo


  • Label: Verve/UNIVERSAL
  • Laufzeit: 48 Minuten
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6/10 Unsere Wertung Legende
5.3/10 Leserwertung Stimme ab!

Irgendwie scheint das vermeintlich ausgelutschte Konzept der Puppini Sisters, swingende Coverversionen großer Pophits (genannt „Vintage Swing Pop“), am Ende doch aufgegangen zu sein. Denn nach ihrem nicht gerade innovativen Debüt „Betcha Bottom Dollar“ (10/2006), gehen die drei Mädels aus London mit „The Rise And Fall Of Ruby Woo“ in die nächste Runde. Diesmal liefern die Absolventinnen des Trinity College of Music eine Mischung aus eigenen Stücken und den obligatorischen Coverversionen ab – natürlich wieder im Stil der großen Swing-Ära der 30er und 40er Jahre.

Richtig aufregend ist das, was uns die drei Grazien von der Insel auf ihrem Zweitwerk darbieten, zwar noch immer nicht, aber durch eine bessere Songauswahl im Vergleich zum Debütalbum – die Coversongs heißen diesmal u.a. „Walk like an Egyptian“ (The Bangles), „Could it be magic” (Barry Manilow), „Spooky” (Dusty Springfield), „Crazy in love” (Beyoncé) und „We have all the time in the world” (Louis Armstrong) – ist das Endergebnis wesentlich stimmiger und zumindest beim gepflegten Nebenbeihören eine ganz nette Angelegenheit.

Unterm Strich bleibt aber auch bei „The Rise And Fall Of Ruby Woo“ (der geheimnisvolle Ruby Woo ist nichts anderes als der Name eines Lippenstifts) festzuhalten, dass das Liedmaterial der Puppini Sisters erst in Verbindung mit einer feurigen Bühnenshow so richtig zum Leben erweckt wird.

Anspieltipps:

  • Crazy in love
  • Old cape cod
  • Could it be magic
  • I can’t believe I’m not a millionaire
  • It don’t mean a thing (if it ain’t got that swing)
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