Nonpoint - Vengeance - Cover
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Nonpoint Vengeance


  • Label: Bieler Bros/Rough Trade
  • Laufzeit: 44 Minuten
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4/10 Unsere Wertung Legende
5.2/10 Leserwertung Stimme ab!

Mit dem Vorgänger „To The Pain“ (deutscher VÖ-Termin: 08/2007) konnten Nonpoint aus Fort Lauderdale, Florida noch einigermaßen überzeugen. Doch damit ist es jetzt auch vorbei. Was wir hier zu hören bekommen, ist Nu-Metal/Rock, der in den letzten Zügen liegt und künstlerisch schon lange nichts mehr zu sagen hat. Da nützt auch der neue Tarnname „Modern Metal“ nicht viel.

Der Vierer rockt und rollt auf „Vengeance“, seinem fünften Studioalbum, saft- und kraftlos vor sich hin, bedient damit vielleicht noch eine kleine eingeschworene Fangemeinde, kann aber mit dem vorliegenden Material tatsächlich nur ein müdes Gähnen erzeugen.

In einem dumpfen MP3-ähnlichen Soundmatsch, aus dem weder Höhen noch Tiefen hervorstechen, tischen Nonpoint ein Dutzend mehr oder weniger melodische Rocksongs auf, die ohne groß zu stören aus den Lautsprechern blubbern. Kein Wunder, dass Songs dieser Kapelle liebend gerne als Untermalung von PC- und Videogames benutzt werden. Tracks wie „Hands off“, „Wake up world“ oder „Change your mind“ stimulieren kurz, bleiben aber nicht dauerhaft hängen. Das ist Fastfood für Hirn und Ohr, ohne Substanz und ganz weit weg von vergleichbaren Acts wie P.O.D. oder Sevendust, wobei auch diese schon mal besser waren, als in der jüngsten Vergangenheit zu hören. Fazit: Ein Album, das in er heutigen Zeit keinen Hahn mehr krähen lässt.

Anspieltipps:

  • Breathe
  • Hands off
  • Wake up world
  • Change your mind
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