Vic Ruggiero - Something In My Blindspot - Cover
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Vic Ruggiero Something In My Blindspot


  • Label: Moanin/ALIVE
  • Laufzeit: 47 Minuten
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6.5/10 Unsere Wertung Legende
5.1/10 Leserwertung Stimme ab!

Was der New Yorker Songwriter und zeitweise Wahl-Berliner Vic Ruggiero (Ex-The Slackers) auf seinem vierten Soloalbum so treibt, könnte man durchaus als Parodie missverstehen. Man könnte es aber auch auf seine Punk- und Ska-Vergangenheit beziehen. Denn Vic Ruggiero will in erster Linie Spaß haben, auch wenn ihm dabei ab und zu der Gaul durchgeht. Und so klingen seine Songs auf „Something In My Blindspot“ durchgehend fröhlich und sympathisch und vermengen problemlos Country, Folk, Blues, Punk, Blues und Ska zu einer leicht schrägen Singer/Songwriter-Variante.

In nur einer Woche wurden die 14 Songs des Albums eingespielt, wodurch vielleicht die eine oder andere spontane Idee erhalten geblieben ist, die es sonst nicht auf das fertige Produkt geschafft hätte. Diesen Eindruck vermitteln jedenfalls Stücke wie „Innocent girl“ oder „My place“. Zudem blieb den Songs eine gewisse Rauheit erhalten, was die Indie- von der Major-Produktion angenehm unterscheidet. Ebenfalls sehr schön sind die Duette mit Lisa Müller, der Sängerin von Black Cat Zoot, und die Bläserparts („Lonely nights reprise“) von Fanfare Kalashnikov.

Insgesamt ist „Something In My Blindspot“ ein schönes Album mit kleinen Längen, das im abschließenden „Animals“ seinen Höhepunkt erfährt, wenn in Vic Ruggiero in bester Tom-Waits-Manier das Leben auf dem Bauernhof, respektive im Urwald vertont.

Anspieltipps:

  • Is it you?
  • Vacant stare
  • Lonely nights
  • A loveley beginning
  • Lonely nights reprise

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