Killwhitneydead - Nothing Less Nothing More - Cover
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Killwhitneydead Nothing Less Nothing More


  • Label: Swell Creek Records
  • Laufzeit: 38 Minuten
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4/10 Unsere Wertung Legende
4.9/10 Leserwertung Stimme ab!

Killwhitneydead ist eine amerikanische Indie-Thrash-Metal-Band, die mit „Nothing Less Nothing More“ ihr neuestes Album vorlegt. Vorher brachte das Quintett mit „Inhaling The Breath Of A Bullet” (2002), „Never Good Enough For You” (2004) und „So Pretty So Plastic” (2005) bereits drei Platten auf den Markt, die sich zusammen lediglich im hohen vierstelligen Bereich verkauften. Zudem drehte sich in dieser Zeit das Personalkarussell bei den Jungs aus North Carolina ganz erheblich. Denn mit Matthew Rudzinski (Gesang, Samples, Texte) ist nur noch ein Gründungsmitglied im aktuellen Line-up zu finden.

Schon noch kurzem Hörgenuss wird klar, die fünf Herren zählen eindeutig zur Gattung „Extrem-Metal“. Sie vermengen Death und Thrash Metal mit Hardcore und anderen Voll-auf-die-Fresse-Stilarten, was andere Bands vor Killwhitneydead zwar auch schon taten, aber ohne auf die blöde Schnapsidee gekommen zu sein, ihre Songs durch Hörspieleinlagen aus Porno-Splatter-B-Movies miteinander zu verbinden. Dadurch verkommt das Album zu einer Collage, aus der keiner einziger Song heraussticht. Was innovativ klingen soll, geht nicht nur derbe in die Hose – irgendwann nervt das Sex-&-Crime-Gesabbel einfach nur noch.

Das ist definitiv Quentin Tarantino für Arme und irgendwie, ja, typisch amerikanisch. Da spielt es auch keine Rolle mehr, dass mit dem Soft-Cell-Klassiker „Tainted love“ im Metalcore-Gewand eine kühl kalkulierte Single am Start ist – die „Funny enough it sounds like taitned love“ heißt – mit der Killwhitneydead so etwas wie kommerziellen Erfolg erzwingen wollen. Mal schauen ob es langt, um aus den bisher 8.311 verkauften CDs 9.264 zu machen.

Anspieltipps:

  • Put a sock in it
  • Skip the break up get the make up
  • Words don’t last forever. Your wounds will
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