Nigel Kennedy - Beethoven Mozart Violin Concerts - Cover
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Nigel Kennedy Beethoven Mozart Violin Concerts


  • Label: Classics Club/EMI
  • Laufzeit: 78 Minuten
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9/10 Unsere Wertung Legende
5.6/10 Leserwertung Stimme ab!

Nigel Kennedy (51), Wunderkind, Teufelsviolinist, Popstar und Enfant Terrible der klassischen Musik, schlägt wieder zu. Und endlich, endlich traut er sich auch an die Musik von Wolfgang Amadeus Mozart heran, um die er zeitlebens einen respektvollen Bogen gemacht hat, wohlwissend, dass „seine Liebe zu diesem Komponisten wachsen würde“. Ehrlich gesagt wurde dieser Schritt auch Zeit. Denn wer mutig Johann Sebastian Bach und Jimi Hendrix oder Ludwig van Beethoven und The Doors kreuzt („The Kennedy Experience“), darf nicht innehalten, sondern muss immer auf der Suche nach dem Next Step sein. Und dieser ist nun gefunden!

Zusammen mit dem Polnischen Kammerorchester, dessen Leitung Kennedy seit 2002 inne hat, nahm der Brite zum einen das Violinkonzert D-Dur op. 61 von Ludwig van Beethoven auf, das er 1992 schon einmal eingespielt hatte, mit dem Abstand von 15 Jahren aber als „zu romantisch“ und „zu langsam“ empfindet, sowie das Violinkonzert Nr. 4 D-Dur KV 218 von Mozart.

Von den fünf Violinkonzerten des Österreichers ist das vierte wohl das beliebteste. Kennedy interpretiert es gleich auf zwei Geigen – einer Guarneri von 1735 und auf seiner Violectra E-Geige, mit der er einen Bogen zu seinen Erfahrungen aus der Jazz- und Popmusik schlägt, die sich ganz am Schluss in dem Stück „Creepin’ in“ von Horace Silver (ein US-amerikanischer Jazz-Pianist und Komponist) auslassen. So was traut sich wohl nur ein Nigel Kennedy, der selbst bei Beethoven und Mozart mit Improvisationen nicht spart.

Anspieltipps:

  • Violinkonzert D-Dur op. 61 – Larghetto
  • Violinkonzert Nr. 4 D-Dur KV 218 – Rondo: Andante grazioso
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