Kingdom Of Sorrow - Kingdom Of Sorrow - Cover
Große Ansicht

Kingdom Of Sorrow Kingdom Of Sorrow


  • Label: Relapse Records
  • Laufzeit: 39 Minuten
Artikel teilen:
8/10 Unsere Wertung Legende
5.4/10 Leserwertung Stimme ab!

Drei Jahre lang hing das Nebenprojekt Kingdom Of Sorrow von Kirk Windstein (Crowbar, Down) und Jamey Jasta (Hatebreed) nun schon in der Schwebe und endlich konnte durch einen Deal mit Relapse Records der selbstbetitelte, düstere Sludgecore-Fetzen veröffentlicht werden. „Ich kann noch immer nicht glauben wie aufgeregt ich über „Kingdom of sorrow“ bin! Da sind jetzt zweieinhalb Jahre voller Fragen, Gerüchten und Spekulationen vergangen und jetzt sind wir endlich vorwärts gekommen. Wir haben einen weltweiten Deal mit Relapse Records unterzeichnet und es ist uns eine große Ehre. Kirk und ich könnten nicht glücklicher sein“ lässt Hatebreed-Shouter Jamey zum Release des lang erwarteten Longplayers verlautbaren.

Wer jetzt allerdings glaubt, die musikalische Hochzeit zwischen Crowbar bzw. Down und Hatebreed klingt altbacken und überholt, der irrt, und zwar auf der ganzen Linie, denn nach dem unterm Strich enttäuschenden „Over the under“ (09/2007) und dem recht überraschungsarmen „Supremacy“ (08/2006) ist „Kingdom of sorrow“ ein kräftiger und zugleich atmosphärischer Tritt in die Eier. Zusammen mit Steve Gibb (Gitarre), Matthew Brunson (Bass) und Derek Kerswill (Schlagzeug) haut das Königreich des Kummers dem Hörer einen stimmungsvollen Metal-Song nach dem nächsten um die Ohren.

Sei es das melancholische Midtempo in „Screaming into the sky“, die temporeichere Hardcore-Lektion „Lead the ghosts astray“ und „Lead into demise” oder das immer mehr an Fahrt aufnehmende „Piece it all back together”, für Abwechslung und ausreichend Ideen ist auf „Kingdom of sorrow“ bestens gesorgt. Vor allem der wechselnde Posten des Mikrophonschwingers zwischen Jasta und Windstein fügt sich dermaßen stimmig in die dunkle Beschaffenheit der Songs ein, sodass erst einmal mehrere Durchläufe getätigt werden müssen, bis eine Sättigung entsteht. Wie man es dann am Ende auch betrachtet: Hatebreed-Tracks mit niedriger Herzfrequenz oder Crowbar-Stücke mit deutlich mehr Pfeffer – So oder so legt der Crowbar/Hatebreed-Torso mit „Kingdom of sorrow“ eine Platte vor, die sich kein Fan dieser beiden Formationen und auch sonst kein Freund von metallischer Abreibung mit Langzeitwirkung entgehen lassen sollte.

Anspieltipps:

  • Free The Fallen
  • Lead Into Demise
  • Screaming Into The Sky
  • Piece It All Back Together

Neue Kritiken im Genre „Doom Metal“
Diskutiere über „Kingdom Of Sorrow“
comments powered by Disqus