Rocket From The Crypt - R.I.P. - Cover
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Rocket From The Crypt R.I.P.


  • Label: Vagrant/Rough Trade
  • Laufzeit: 50 Minuten
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7/10 Unsere Wertung Legende
5.7/10 Leserwertung Stimme ab!

15 Jahre lang, von 1990 bis 2005, standen Punkrock und Ska ganz groß geschrieben auf den Fahnen von Rocket From The Crypt. Doch das ist nun Geschichte. Als Abschiedsgeschenk gibt es deshalb die finale Live-Show der aufgelösten Band aus San Diego, Kalifornien vom 31. Oktober 2005 als furiosen 52-Minuten-Ritt durch 19 Tracks auf CD und DVD im preisgünstigen Doppelpack.

Der Titel „R.I.P.“ (Rest in Peace) passt natürlich in keiner Weise zu der Musik, die dem kochenden Moshpit an diesem Oktobertag vorgesetzt wurde. Denn ausruhen oder sich zurücklehnen konnte und kann sich wirklich niemand, während der peitschenden Vorstellung von Speedo (alias John Reis) an Mikro und Gitarre, ND (alias Andy Stamets) ebenfalls an der Gitarre, Petey X (alias Petey Reichert) am Bass, Apollo 9 (alias Paul O'Beirne) am Sxophon, JC 2000 (alias Jason Crane) an der Trompete sowie Ruby Mars (alias Mario Rubalcaba) an den Drums.

Wie eine Dampfwalze fegen die Bläser- und Gitarrenriffs von einer schwer schuftenden Rhythmussektion befeuert aus den Lautsprechern. Pausen zwischen den Songs scheinen Rocket From The Crypt dabei nicht zu kennen. Mit purer Energie prügeln sie sich durch die Set List und der Hörer meint den rinnenden Schweiß der Protagonisten förmlich riechen zu können. Kinder, Kinder, so eine Power ist echt nicht normal! Ein wirklich beeindruckender Abschied.

Anspieltipps:

  • Shy boy
  • Light me
  • French guy
  • Carne voodoo
  • A+ in arson class
  • Come see come saw
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