Pennywise - Reason To Believe - Cover
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Pennywise Reason To Believe


  • Label: Epitap/SPV
  • Laufzeit: 44 Minuten
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7.5/10 Unsere Wertung Legende
5.3/10 Leserwertung Stimme ab!

Obwohl das Debütalbum der südkalifornischen Punkrocker erst im Jahr 1991 erschien, haben wir heuer bereits 20 Jahre Pennywise zu feiern! Damals dauerte es eben noch seine Zeit, bis eine Band nach ihrer Gründung einen Plattenvertrag in der Tasche hatte. Diesen unterschrieben die Jungs von Pennywise bei Epitaph Records, denen die Band bis heute, auch nach mehr als drei Millionen verkauften Tonträgern, treu geblieben ist.

Mit „Reason To Believe“ erscheint passend zum kleinen Jubiläum der mittlerweile neunte Longplayer von Jim Lindberg (Vocals), Fletcher Dragge (Gitarre), Randy Bradburry (Bass) und Byron McMackin (Schlagzeug). Anstelle von Langzeit-Kollaborateur Darian Rundall, hat diesmal Cameron Webb an den Reglern gesessen, der u.a. schon für die Punk-Kollegen Sum 41, Social Distortion sowie Motörhead tätig war. Stellt sich die Frage, ob dieser Wechsel hinter dem Mischpult einen hörbaren Unterschied zu vorherigen Pennywise-Produktionen ausmachen wird, die der geübte Punkrockfan schon mal etwas ketzerisch als „kennste eine, kennste alle“ zusammenfasst? Die Antwort lautet: Nein! Denn Cameron Webb outete sich schon im Vorfeld als langjähriger Fan der legendären Punkrocker. Und als Fan weiß er natürlich ganz besonders, wie ein Album seiner Lieblinge zu klingen hat: Schnell, rau, melodiös und eingängig.

Dennoch hat Cameron Webb den Kaliforniern einen satten Härteschub verpasst, der sich in knallharten Geschossen wie „One reason“ oder „We’ll never know“ äußert, welche die üblichen Pfade des Punkrock fast schon in Richtung Hardrock verlassen. Doch keine Angst! Pennywise mutieren nicht zu einer „Motörhead auf Speed“-Variante. Davon ist auf „Reason To Believe“ nun wirklich keine Spur auszumachen. Vielmehr legen Pennywise mit diesem 15-Tracker ihr frischestes Album seit Jahren vor, obwohl sich an ihrem Sound grundlegend nichts geändert hat. Und doch ist irgendwas anders. Genau wie ihre Labelkollegen von Bad Religion tanken Pennywise auf ihre alten Tage eine gehörige Portion Schwung und Elan, die sich in jeder Menge mitreißender Songs entlädt – so als hätten wir noch immer oder wieder 1988.

Anspieltipps:

  • One reason
  • As long as we can
  • The western world
  • Something to live for
  • You get the life you choose
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