Emil Bulls - The Black Path - Cover
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The Black Path


  • Label: Drakkar/SonyBMG
  • Laufzeit: 66 Minuten
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6/10 Unsere Wertung
5.9/10 Leserwertung Stimme ab!

Das einzige, was den Emil Bulls auch auf „The Black Path“ nach wie vor fehlt, ist der eigene Charakter.

Die Emil Bulls scheinen ja wirklich bereits eine halbe Ewigkeit da zu sein. Den meisten sind sie dabei allerdings leider wohl am ehesten durch ihre „Take On Me“-Coverversion im Gedächtnis geblieben, die natürlich nicht gerade eine Glanztat war. But who cares? Auch „The Black Path“ ist wieder ein mehr als ordentliches Album geworden, welches im Gegensatz zu einem Haufen Kollegen harte Riffs und melodische Passagen ganz und gar unpeinlich zu einer stimmigen Mischung vereint.

Dabei sind die Emil Bulls am stärksten, wenn sie, wie in „All In Tune With The Universe“, noch ein ganzes Stück zarter zu Werke gehen und teilweise geradezu zerbrechlich wirken: „Show me your Mona-Lisa-Smile / While you`re moving the sun out of my mind“ mögen kitschig wirkende Zeilen sein, die Band schafft allerdings das Kunststück, sie so eindringlich instrumental zu unterlegen, dass dies niemals negativ ausgelegt werden kann. Nicht unerheblichen Anteil daran hat auch Christoph von Freydorfs Stimme, welche die Emotionspalette vollkommen ausschöpft und selbst die teilweise doch etwas platten Anflüge von Metal-Standards veredelt.

Das einzige, was den Emil Bulls auch auf „The Black Path“ nach wie vor fehlt, ist hingegen der eigene Charakter. Unverwechselbar ist hier nichts, Überraschungen bleiben aus. Die Fans werden halt mehr oder weniger bedient, so hart das auch klingt. Stagnation auf hohem Niveau nennt man das wohl.

Anspieltipps:

  • All In Tune With The Universe
  • Cigarette Scars

Dieser Artikel ging am um 11:14 Uhr online.
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