Atomic - Coming Up From The Streets - Cover
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Atomic Coming Up From The Streets


  • Label: Rookie Records/CARGO
  • Laufzeit: 36 Minuten
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5/10 Unsere Wertung Legende
5/10 Leserwertung Stimme ab!

Mittlerweile sind sechs Jahre ins Land gegangen, seit Atomic ihre erste EP mit Namen „The Big Issue“ veröffentlicht haben; 2005 stand „Wonderland Boulevard“ in den Läden und nachdem das neue Material vor den kritischen Fans der Babyshambles und Sportfreunde Stiller auf Herz und Nieren geprüft wurde, erscheint im April diesen Jahres das zweite Album der Bayern, das sich „Coming Up From The Streets“ nennt.

Track Eins ist auch gleichzeitg die Vorabsingle, „Soulsister“ zeigt sich poppig beschwingt und als Einstieg recht passend. Der erste, wenn nicht ganz und gar einzige, große Höhepunkt lässt aber noch bis Lied Drei auf sich warten. „Oh Suzanne“ ist ein sonnengebräunter Urlaubssong à la Kooks und macht von der ersten bis zu letzten Sekunde Freude. Auf den oberen Plätzen sind ebenfalls „Face In Heaven“ und „High & Fall“ einzustufen, doch dann stürzt das Album leider in Trivialität ab.

Was den Songs fehlt, ist Eigenleben, was da durch aus den Lautsprechern tönt, ist alles bereits da gewesen und in dreißigfacher Auflage vertont worden. Das macht sich auch/besonders beim Gesang von Songwriter und Frontmann Rainer Marschel bemerkbar, dessen Stimme erstaunlich oft nach Liam Gallager (Song 4, 5 und 9) oder Victor Norén (Song 2,6 und 10) klingt. Was „Coming Up From The Streets“ fehlt, ist der unverkennbare Wiedererkennungsfaktor, da hilft es Nummern wie „The Good Souls“ auch nicht, dass Trompeten einen Farbtupfer setzten.

Dabei kann man Rainer Marschel, Thomas Marschel, Holger Jacob, Daniel Peucker und Markus Schalk nicht mal vorwerfen, dass die Kompositionen schlecht sind, die 36 Minuten Laufzeit gestalten sich recht kurzweilig. Doch wenn nur bei ganz wenigen Stücken wie „She's The One“ beispielsweise ein eigener Stil hervorschimmert, dann ist das auf zwölf Songs verteilt, ganz einfach zu wenig.

Anspieltipps:

  • Oh Suzanne
  • Face In Heaven
  • I'm A Man
  • High & Fall

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