Matt Pokora - MP3 - Cover
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Matt Pokora MP3


  • Label: Capitol/EMI
  • Laufzeit: 49 Minuten
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6/10 Unsere Wertung Legende
4.8/10 Leserwertung Stimme ab!

Matt Pokora (22) stammt aus Straßburg in Frankreich, wo er bereits ein Star ist. Er sieht ein bisschen aus wie Britney Spears Verflossener Kevin Federline und hat sich für sein drittes Album, sinnigerweise „MP3“ betitelt, den Traum erfüllt, einige der angesagtesten Produzenten aus Amerika zu verpflichten. Diese sollten dem Jungstar den Sound der großen weiten Welt des HipHop, R&B und Pop auf den tätowierten Leib schneidern. Neben JR Rotem (Britney Spears, 50 Cent, Rihanna), Ryan Leslie (Cassie, Beyoncé Knowles, New Edition), dem französischen Producer Kore sowie dem belgischen Duo Bionix, fällt dabei natürlich ein Name ganz besonders auf: Timbaland.

Die größte Hitmaschine der vergangen Jahre produzierte u.a. das aktuelle Madonna-Album und ist für die letzten, noch immer in allen Ohren klingenden Chartstürmer von Justin Timberlake, 50 Cent, OneRepublic und Nelly Furtado verantwortlich. Genau diesen Sound lieferte Timbaland auch für insgesamt vier „MP3“-Tracks ab. Da wäre z.B. der Opener „Dangerous”, der lediglich auf einem simplen, aber äußerst eingängigen Tanz-Rhythmus basiert oder die ebenso mit einfachen, aber effektiven Beats und Synthies ausgestatteten „Like a criminal” und „Catch me if you can“. Alle drei sind klassische Timbaland-Stücke, aber sicher nicht seine besten Arbeiten.

So fällt relativ schnell auf, dass nicht die Timbaland-Songs zu den stärksten auf dem Album zählen. Es scheint fast so, als hätte sich der Hörer inzwischen an den typischen Sounds sattgehört. Folgerichtig wird Timbaland von der herausragenden Pete-Martin-Nummer „Through the eyes“, dem Bionix-Track „Climax“ und dem fluffigen „Treason“ von JR Rotem übertroffen. Das reicht für ein anständiges R&B-Album mit sattem US-HipHop-Einschlag, aber kaum noch vorhandenem französischen Charme. Aber man kann ja nicht alles haben.

Anspieltipps:

  • Treason
  • I loved you
  • Like a criminal
  • Through the eyes
  • They talk shit about me
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