Wrongkong - Wrongkong - Cover
Große Ansicht

Wrongkong Wrongkong


  • Label: Modernsoul/UNIVERSAL
  • Laufzeit: 55 Minuten
Artikel teilen:
6/10 Unsere Wertung Legende
5/10 Leserwertung Stimme ab!

Nicht nach dem schwer behaarten Klettermaxen „King Kong“, sondern nach dem asiatischen Großstadtmoloch Hongkong hat sich die Nürnberger Indie-Electro-Pop-Band Wrongkong benannt. Das ist ihr ganz wichtig. Na gut, hiermit ist darauf ausdrücklich hingewiesen.

Auf ihrem selbstbetitelten Debütalbum verbinden Martin Kaiser (Keyboards), Thomas Wurm (Bass, Gesang), Markus Wurm (Drums), der ehemalige Jazzstudent David Lodhi (Gitarre) sowie die charismatische 29jährige Sängerin Cyrena Dunbar aus dem kanadischen Calgary einen Stilmix aus elektronischen Elementen und Postrock zu einem streckenweise hochinteressanten Gebräu in der Schnittmenge zwischen Goldfrapp, Kosheen, Blondie und Sonic Youth, in das sich leider auch die eine oder andere schal schmeckende Nummer eingeschlichen hat.

Die deutsch-kanadische Freundschaftsgruppe, hervorgegangen aus Electro-Duo The Strike Boys, hinter dem Martin Kaiser und Thomas Wurm steckten, setzt auf dicke Beats, kühle Keyboardteppiche, schrammelige Gitarrenriffs – mal tanzbar („Real boy“), dann wieder atmosphärisch verträumt („Hiding“) oder einfach rockig („Sweat“). Das könnte in dieser Art auch aus den späten 90er Jahren stammen und in Bristol, der Geburtsstadt des TripHop, beheimatet sein, stammt aber aus dem beschaulichen Frankenland. Sieh mal einer an. Und wenn sich das Quintett beim nächsten Mal den einen oder anderen Füllsong spart, gibt es sogar noch einen Punkt mehr.

Anspieltipps:

  • Sweat
  • Ooh good
  • Wide open
  • In this moment
  • Clearly too nice
Neue Kritiken im Genre „Electro-Pop“
7/10

The Click
  • 2017    
Diskutiere über „Wrongkong“
comments powered by Disqus