Kataklysm - Prevail - Cover
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Kataklysm Prevail


  • Label: Nuclear Blast/WEA
  • Laufzeit: 45 Minuten
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8/10 Unsere Wertung Legende
5.7/10 Leserwertung Stimme ab!

Der „Northern Hyperblast“ wütet wieder. Und wer gedacht hat Kataklysm erfinden mit dem neunten Nackenbrecher „Prevail“ das Genre neu, der soll sich gleich von Max Duhamel den Arsch versohlen lassen, denn wie dieses Tier auf die Felle drischt, ist auch auf dem neuesten Todesknüppel aus Kanada nicht mit irgendwelchen Adjektiven oder Geschwindigkeitsangaben zu beschreiben, geschweige denn mit einer Neuausrichtung oder kompositorischen Spielereien aufzuwiegen. Demzufolge erwarten den Langzeitfan keinerlei Innovationen, da eine kompromisslose, sowie sinnvolle Vollbedienung mit Headbang-Faktor 10 Maurizio Iacono (Gesang), Jean-Francois Dagenais (Gitarre), Stephan Barbe (Bass) und Max Duhamel (Schlagzeug) auf jeden Fall geglückt ist und das mit einigem Abstand die größte Erwartung an eine Band wie Kataklysm darstellt.

In diesem Sinne hackt einem der Opener sogleich ungespitzt in den Boden, während „Taking the world by storm“ erste Groove-Parts einstreut, die in „The chains of power“ sowohl durch den Text als auch durch die apokalyptische Instrumentensektion dermaßen genial eingebunden werden, dass sich das Grinsen im Gesicht nur schwer unterdrücken lässt. Erst „Blood in heaven“ schaltet dann drei Gänge runter und setzt auf Doom-Gitarren und einen walzenden Rhythmus, der in „To the throne of sorrow“ und „Breathe to dominate“ wieder an Fahrt aufnimmt und mit „Tear down the kingdom“ vor allem durch eine saftige Lektion in Sachen Blastbeats erneut in Highspeed-Gefilde ausbricht.

Danach legen noch „The vultures are watching“ und das mächtige Instrumental „The last effort (Renaissance II)“ alles in Schutt und Asche, denn Gefangene können sich Kataklysm natürlich auch auf „Prevail“ nicht leisten. Somit ist Album Nummer 9 sowohl für Fans und Unbedarfte eine sichere Bank im Death Metal-Sektor und besitzt trotz geringer Eingewöhnungsphase eine hohe Halbwertszeit, zu der ebenso Produzent Jason Suecof (Trivium, Chimaira, Devildriver) mit einem harten Klangbild seinen Beitrag leisten durfte.

Anspieltipps:

  • Blood In Heaven
  • Breathe To Dominate
  • The Chains Of Power
  • To The Throne Of Sorrow

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