The Roots - Rising Down - Cover
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The Roots Rising Down


  • Label: Def Jam/UNIVERSAL
  • Laufzeit: 52 Minuten
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7/10 Unsere Wertung Legende
4.8/10 Leserwertung Stimme ab!

Im mittlerweile 21. Karrierejahr veröffentlichen die „Organic HipHopper“ (weil sie echte Instrumente benutzen!) The Roots aus Philadelphia mit „Rising Dow” ihr 10. Studioalbum und zeigen der Old School zum wiederholten Mal, wo Bartel den Most holt.

Zusammen mit ihrem harten Musikerkern, bestehend u.a. aus Kamal Mateen (Bass), Freddie Knuckles (Percussion) und Captain Kirk Douglas (Gitarre), sowie prominenten Gästen wie Mos Def, Common und Talib Kweli, präsentieren die beiden Bandgründer Ahmir „?uestlove“ Thompson und Tariq „Black Thought“ Trotter auf dem Jay-Z-Label Def Jam ein Album mit einem Dutzend gut abgehangener Tracks, die zumindest nicht vordergründig auf die Charts schielen. Dazu sind die Songs eine Spur zu düster, die Texte zu anspruchsvoll, zu politisch und die Hooks zu wenig catchy.

Dennoch können The Roots mit fetten, innovativen Beats, coolen Drumloops und sparsam eingesetzten Samples überzeugen. Lediglich der Schlusstrack „Birthday girl“, inkl. Gastauftritt von Fall Out Boys Patrick Stump, fällt als zuckersüßer Reggae-Pop-Song komplett aus dem Rahmen. Egal, Strich drunter, abgehakt! „Rising Dow” zeigt den Kids wo der Rap seine Wurzeln hat und wo 50 Cent und Eminem noch hinmüssen, um vielleicht auch mal von erwachsenen Hörern wahr- und ernstgenommen zu werden.

Anspieltipps:

  • Rising down
  • Singing man
  • I can’t help it
  • 75 Bars (Black’s Reconstruction)

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