Keyshia Cole - Just Like You - Cover
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Keyshia Cole Just Like You


  • Label: Geffen/UNIVERSAL
  • Laufzeit: 66 Minuten
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5.5/10 Unsere Wertung Legende
5.5/10 Leserwertung Stimme ab!

Die 26jährige Keyshia Cole ist der neue Stern am R&B-Himmel. Zumindest in ihrer Heimat, den USA. Dort schlug ihr Debütalbum „The Way It Is“ (2005) wie eine Bombe ein und verkaufte aus dem Stand über eine Million Einheiten. Zusammen mit den weltweiten Verkäufen belaufen sich die abgesetzten CDs sogar auf über 1,5 Millionen Stück. Nicht nur deshalb reißen sich Musikerkollegen um Kollaborationen mit der Sängerin aus Oakland, Kalifornien. Und die Liste derer, die bereits gemeinsame Sache mit der R&B-Chanteuse machten, ist lang und prominent: Sean Paul, R. Kelly, P. Diddy, John Legend, Young Jeezy und Mya.

Auch auf dem zweiten Album, „Just Like You“, geben sich wieder die großen Namen des Black-Music-Business die Klinke in die Hand. Missy Elliott, Lil’ Kim, P. Diddy und Sean Paul waren diesmal bei der Produktion an Bord, die im Studio u.a. auf die Rechnung von solchen Top-Leuten wie Ron Fair, Bryan-Michael Cox, Scott Storch und Rodney „Darkchild” Jerkins ging. Das Ergebnis stieg in den USA direkt auf Platz 2 der Billboard Charts ein (der Vorgänger schaffte es „nur“ auf Platz 6) und hat auch schon wieder Platin-Status inne. Dass große Musiker- und Produzentennamen dennoch keine Garantie für ein durchgehend starkes Album sind, beweist „Just Like You“ wieder mal auf das Eindringlichste.

Es sind nämlich nicht unbedingt Songs wie „Let it go“, „Last night“ oder „(When you gonna) give it up to me“, die Keyshia Cole im Duett mit berühmten Genre-Kollegen singt, die aus dem 16 Tracks umfassenden Paket auf „Just Like You“ herausstechen, sondern weniger trendy geratene Stücke wie „Shoulda let you go“, „I should have cheated“, „Fallin’ out” oder „Love“, bei denen die Stimme der Kalifornierin richtig gut zur Geltung kommt. Mehr als das gibt es dann aber auch nicht zu bestaunen. Denn das zweite Album des auf dem Cover der „International Deluxe Version“ unverschämt leicht bekleideten R&B-Sternchens ist allenfalls eine solide Angelegenheit geworden, bei der man echte Knaller vermisst und der Power einer, sage wir mal, Beyoncé Knowles nachtrauert.

Anspieltipps:

  • Love
  • Fallin’ out
  • I remember
  • Shoulda let you go
  • I should have cheated
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