Davidian - Hear Their Cries - Cover
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Davidian Hear Their Cries


  • Label: Limited Access/Rough Trade
  • Laufzeit: 37 Minuten
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6/10 Unsere Wertung Legende
5.1/10 Leserwertung Stimme ab!

Davidian – Das sind fünf Männer, die in ihrer Freizeit mächtig viel Slayer, Kreator, Testament und Exodus gehört haben und diese Einflüsse nun in ihre eigene Thrash Metal-Kombo einfließen lassen. Bestehend aus dem Amerikaner Dave Hopkins am Mikro, sowie Alex Schniepp (Gitarre), Micha Weidler (Gitarre), Tim Hinderer (Bass) und Alex Scherf (Schlagzeug) ballert die zu 4/5 aus Deutschland stammende Truppe dem geneigten Metalhead schreddernde Riffs und heftige Doublebass-Attacken um die Ohren, das es nur so kracht.

Zwar bewegt sich der Fünfer nie in unvorhersehbare Gefilde, geschweige denn innovatives Terrain, sondern bedient wie ihre walisischen Emo-Pendants Bullet For My Valentine den Hörer mit Althergebrachtem und verzückt durch eine „Scheißegal“-Attitüde im Oldschool-Gewand. Einziger Unterschied zu den gelegentlich recht schmalztriefenden, jammernden Briten: Davidian sind härter, technisch beeindruckender und ersticken ihre Tracks nicht in eine moderne Bombast-Produktion, wofür Andy Classen (Die Apokalyptischen Reiter, Neaera, Disbelief) in seinem Stage One Studio zuständig war.

Dafür geht es dann deutlich weniger melodisch zu, aber sind wir mal ehrlich, wer braucht das bei so einer Platte auch unbedingt? Schließlich wirkt das zweite Langeisen der Deutschen nach „Abuse of power“ (2003) alles in allem auch so stets energiegeladen und vor überschüssiger Kraft strotzend, selbst wenn es im Gegensatz zur vorzüglichen Abrissbirne „Count your beads“ auf dem Rest des Albums sehr geradlinig zugeht, was das bretternde Vergnügen etwas schmälert.

Anspieltipps:

  • Shadow
  • Dark Lights
  • Count Your Beads

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