Soundtrack - Indiana Jones And The Kingdom Of The Crystal Skull - Cover
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Soundtrack Indiana Jones And The Kingdom Of The Crystal Skull


  • Label: Concord/UNIVERSAL
  • Laufzeit: 78 Minuten
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8/10 Unsere Wertung Legende
5.4/10 Leserwertung Stimme ab!

Nach fast 20 Jahren Pause lassen Star-Regisseur Steven Spielberg (61) und Produzent George Lukas (64) ihren großen Leinwandhelden „Indiana Jones“ für einen vierten Teil der eigentlich abgeschlossenen Saga um den Wissenschaftler und Archäologen Henry Walton Jones, Jr., gespielt von Harrison Ford (65), zurückkehren. Das birgt natürlich ein gewisses Risiko, denn die ersten drei Teile zementierten unter Filmfans einen echten Mythos, der nun unter Umständen in Gefahr ist, sollte Teil 4 – „Indiana Jones und das Königreich des Kristallschädels“ – nicht die extrem hohen Erwartungen erfüllen. Aber wie so oft lockte wohl der schnöde Mammon. Kein Wunder, bei weltweiten Einnahmen von 1,1 Milliarden Dollar bei den ersten drei Episoden in den 80er Jahren.

Wenn George Lucas und Steven Spielberg zusammen einen Film drehen, ist einer meist nicht weit: Komponist John Williams (76). Der mehrfache Grammy-, Oscar-, Golden-Globe- und Emmy-Gewinner zählt zu den bekanntesten Hollywood-Komponisten und sorgte mit seiner Musik u.a. für die Soundtracks von „E.T.“, „Der weiße Hai“, „Jurassic Park“, „Schindlers Liste“, „Der Soldat James Ryan“, „Krieg der Sterne“ sowie „Indiana Jones I – III“ – und nun auch für „Indy 4“.

Nachdem Indiana Jones die sagenumwobene Bundeslade und den Heiligen Gral vor den Nazis beschützte, gilt die Jagd nun einem Maya-Kristallschädel. Diesmal sind nicht die Nazis die Bösen, sondern die Russen. Denn die Story spielt im Jahr 1957 während des Kalten Krieges zwischen den USA und der UDSSR.

Wie sollte der „Indy 4“-Soundtrack anders beginnen, als mit dem brillanten Thema „Raiders March“? Dieses zieht sich in kleinen, immer wieder leicht abgeänderten Sequenzen durch den gesamten Score, in dem auch Reminiszenzen an andere Williams-Soundtracks versteckt sind („The spell of the skull“ etwa verwendet Anspielungen auf „Der weiße Hai“, um nur ein Beispiel zu nennen). Williams verbindet in seinen Stücken spielerisch leichte Parts („Ants!“) mit wuchtigen Orchester-Passagen („The jungle chase“) und zelebriert auch nach 40 Jahren im Geschäft sein ganzes Können als Komponist epischer Werke, die ohne den Film gesehen zu haben funktionieren und Bilder beim Hörer erzeugen.

Anspieltipps:

  • „Return“
  • Raiders march
  • The jungle chase
  • A whirl through academe
  • Temple ruins and the secret revealed
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