Sandi Thom - The Pink And The Lily - Cover
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Sandi Thom The Pink And The Lily


  • Label: Columbia/SonyBMG
  • Laufzeit: 44 Minuten
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7/10 Unsere Wertung Legende
5.1/10 Leserwertung Stimme ab!

In Schottland geborene Sängerinnen, die ihre Werke fast durchgehend selbst komponieren, gibt es schon einige. Annie Lennox, Sharleen Spiteri (Texas), KT Tunstall, Maggie Reilly oder Amy MacDonald sind einige der bekannteren Namen, die schon eine Karriere vorweisen können oder wie Amy MacDonald gerade damit beginnen. Nun kommt ein neuer Name ins Spiel: Sandi Thom. Sie debütierte mit „Smile...It Confuses People“ 2006 und begann recht erfolgreich, die Musikwelt zu erobern.

Das wichtige zweite Album nahm die 26jährige Sängerin, die schon mit 14 Jahren erste Bühnenerfahrung sammelte, zusammen mit ihrem Lebensgefährten Jake Field und dessen Produzentenkumpel Duncan Thompson in ihrem Haus in London auf. Sandi Thom überzeugt auf dieser CD mit handgemachtem Folkpop, der ab und an auch nach Country klingt. Ihre stimmlichen Qualitäten sind unüberhörbar, ein wenig erinnert ihre Stimmfarbe an Shania Twain.

Es ist sehr erfreulich, dass die Songs richtig viel rockigen Schwung haben und sich nicht nur auf den Gesang verlassen, sondern eine spielfreudige Band offenbaren, wobei Sandi Thom bei fast allen Tracks auch noch die akustische Gitarre spielt. Nicht nur die ersten beiden Songs bestechen mit guter Songstruktur und erdiger Produktion, die schön altmodisch klingt. Die zweifellos vorhandene Qualität und Radiotauglichkeit kann man bei fast allen Werken feststellen, dabei verfolgt Thom ihren eigenen Stil mit den üblichen Rockinstrumenten und Melodien, die sie auch mit Folkpopelementen durchmischt.

Ihr bisher einziger Singlehit „I wish I was a punkrocker“ vom ersten Longplayer begann mit acapella-Gesang und sehr sparsamer Instrumentierung, dieses Konzept probiert Sandi Thom nur bei „Success's Ladder“ erneut aus. Ihre Stimme trägt dann fast eine Minute den Song und dann setzen die Instrumente ein, ein echter Lagerfeuertrack, der zwar nicht die Qualität des erwähnten Chartserfolges aber trotzdem einen gewissen Charme besitzt.

Die 13 Songs gefallen, weil sie einfach harmonisch gut zusammenpassen, kein Track missfällt, leider sticht aber auch keiner richtig heraus, doch die Schottin beweist ihre Songwriterqualitäten, die auf jeden Fall überdurchschnittlich sind und für die Zukunft einiges erwarten lassen.

Anspieltipps:

  • Devil's Beat
  • Shape I'm In
  • Music In My Soul
  • Success's Ladder

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