Murdock - Silence - Cover
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Murdock Silence


  • Label: Whitefox Records
  • Laufzeit: 36 Minuten
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4/10 Unsere Wertung Legende
5.6/10 Leserwertung Stimme ab!

Bei Murdock handelt es sich um eine Modern-Metal-Band (Nu-Metal darf man ja nicht mehr sagen, das hagelt sofort Proteste, auch wenn es im Prinzip die gleiche Chose ist) aus Neuss in Nordrheinwestfalen. Auf dem Lohnzettel stehen Andreas Seibt (Gesang), Petros Panagiotidis (Bass), Christan Dollendorf (Gitarre), Frederick Schroer (Gitarre) sowie Lars Zehner (Drums).

Das Quintett legt mit „Silence“ ein Debütalbum vor, das sich stilistisch – wenn man den Begriff Modern Metal einmal in seine Bestandteile zerlegt – irgendwo im Bereich Thrash/Screamo/Nu-Metal (jetzt hat er es ja doch getan! – die Red.) bewegt und entsprechend breitbeinig aus den Boxen ballert. Für ein Indie-Debüt ist die Produktion ganz anständig geraten, auch wenn es hier und da etwas matschig klingt. Die Vocalparts werden sauber in cleanen Gesang, wildes Geschrei und Death Growls unterteilt, während die Gitarren solide vor sich hin riffen und die Rhythmussektion für ordentlichen Druck sorgt.

Das ergibt ein ganz nettes Album, von dem freilich nicht viel hängen bleibt. Dazu sind die Kompositionen unterm Strich zu gewöhnlich und gänzlich frei von Überraschungen. Mit ein, zwei Überfliegersongs wäre vielleicht mehr drin gewesen, so aber geht „Silence“ zum einen Ohr rein und zum anderen wieder raus, egal wie oft man sich die acht Songs („Distance“ und „Parasomnia“ liegen zudem noch als akustische Bonus Tracks vor) auch anhört.

Anspieltipps:

  • Silence
  • No lesson learned
  • 10 seconds to decide on this

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