Daniel Powter - Under The Radar - Cover
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Daniel Powter Under The Radar


  • Label: Warner Bros.
  • Laufzeit: 40 Minuten
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5/10 Unsere Wertung Legende
4.7/10 Leserwertung Stimme ab!

Drei Jahre nach seinem erfolgreichen selbstbetitelten Debütalbum versorgt uns der Kanadier Daniel Powter mit seinem neuen Werk. Linda Perry fungierte als Produzentin und neben Powter als Co-Komponistin. Nur der Opener entstammt der Zusammenarbeit mit Kara DioGuardi (Kelly Clarkson, Britney Spears) und die erste Single „Next Plane Home“ schrieb der 37-Jährige zusammen mit Rick Nowels (Madonna, Dido). Powter spielt auch das auf fast allen Tracks dominierende Piano selbst und performt mit seiner wandlungsfähigen Stimme, die sich klanglich meist in höheren Regionen befindet.

Sein größter Einzelhit „Bad Day“ ist ein typischer Powter-Track: Mit heller Stimme, Piano und viel Popmusikappeal sang sich der Kanadier in die Radios dieser Welt. Es ist nicht, dass Daniel Powter kein Talent mehr hätte, diesen Erfolg zu wiederholen, aber in seinem Genre gibt es so viele Newcomer, die ebenfalls an die Spitze wollen. Es gelang ihm also nicht, noch mal derartiges zu schaffen, aber das liegt vielleicht auch daran, dass sich seine Songs zu sehr ähneln. Da gibt es kein Überraschungsmoment, nichts stört, und bis auf wenige Ausnahmen fällt kein Song richtig auf.

Die erste Singleauskopplung „Next Plane Home“ besitzt auf jeden Fall Potenzial, denn mit leicht rockigem Einschlag gibt eine echte Powerballade Marke Powter zu hören. Das sehr sanfte „Beauty Queen“ schwelgt richtig schön in herzzerreißenden Klängen, zu denen die Stimmfarbe des Sängers grundsätzlich sehr gut passt Doch genug gelobt! Der Rest der Songs berieselt einfach zu ecken- und kantenfrei die Gehörgänge, so dass nur die Durchschnittsnote für den Spätstarter Daniel Powter übrigbleibt. Kleine Empfehlung: Eventuell sollte Herr Powter auch mal etwas anderes als nur Balladen singen.

Anspieltipps:

  • Next Plane Home
  • Beauty Queen
  • Love You Lately

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