Jessica Simpson - Do You Know - Cover
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Jessica Simpson Do You Know


  • Label: Columbia/SonyBMG
  • Laufzeit: 43 Minuten
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5.5/10 Unsere Wertung Legende
5.2/10 Leserwertung Stimme ab!

Um die einstige Mutter der Reality Shows ist es zuletzt sehr ruhig geworden. Keine TV-Sendungen mehr über ihr Privatleben, liiert in einem relativ ruhigen Leben mit dem NFL Quarterback der Dallas Cowboys und auch sonst ist Jessica Simpson nicht mit heißen Schlagzeilen in der Presse vertreten. Was macht man also, wenn man viel Zeit und Ruhe hat? Man nimmt ein neues Album auf. Und was für ein Album, wenn man aus Texas stammt, die wilden Jahre vorbei sind und dann auch noch indirekt mit Texas liebstem Kind, den Dallas Cowboys, zusammen ist? Ein Country-Album! Dementsprechend kritisch startet der Rezensent den CD-Player, um zu hören, was dabei raus kam.

Bisher fabrizierte Jessica Simpson mehr schlecht als recht sechs Alben. Viel mehr als man eigentlich gedacht hat, bevor man sich informiert. Überraschender Weise ist „Do You Know“ als Album Nummer sieben aber kein absoluter Reinfall. Stellenweise kann es sogar überzeugen. Bevor man die tatsächlich gefallenden „You’re My Sunday“ und „Still Don’t Stop Me“ erreicht, hat man allerdings schon das belanglose „Come On Over“, das durchschnittlich und unkreative „Remember That“ und das extrem kitschige „Pray Out Loud“ hinter sich. Ein Paradebeispiel für weinerliches Mutgesäusel, gegen alles Doofe und Unschöne dieser Welt. Hat man allerdings diese zehn Minuten überstanden, überrascht Simpson mit einer positiven Wende.

„You’re My Sunday“ kann sowohl stimmlich als auch instrumental wirklich überzeugen. Bevor „Still Don’t Stop Me“ mit sehr ähnlichen Stärken punktet, liegen „Sipping on History“ und „Still Beautiful“ auf ähnlicher Durchschnittswellenlänge wie „Remember Me“. Gar so viel gibt’s da gar nicht zu meckern, zu loben allerdings auch nicht unbedingt mehr. Das zufrieden stellende „When I Loved You Like That“ und „Might As Well Be Making” reihen sich nahtlos ein, bevor “Man Enough” nochmal fast alles falsch macht, was man Simpsons zuvor in den meisten Songs zu sprach. Abgerundet wird „Do You Know“ mit einem Duett mit Country-Star Dolly Parton. Über den Durchschnitt kommt aber auch „Do You Know“ nicht hinaus. Eigentlich schade, gerade hier wäre sicherlich mehr drin gewesen.

Fazit: Keiner der elf Songs reißt einen vom Hocker, allerdings enttäuschen auch nur lediglich „Pray Out Loud“ und „Man Enough“ so richtig. Wenn man ehrlich ist, hätte man mit mehr als nur zwei Songs dieser Niveaustufe gerechnet. Gleicht man Pro und Kontra ab, darf man mit Simpsons Leistung also einigermaßen zufrieden sein.

Anspieltipps:

  • You’re My Sunday
  • Still Don’t Stop Me
  • When I Loved You Like That

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