James Taylor - Covers - Cover
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James Taylor Covers


  • Label: Concord/UNIVERSAL
  • Laufzeit: 53 Minuten
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8/10 Unsere Wertung Legende
5.5/10 Leserwertung Stimme ab!

Es gibt nahezu nichts zu kritisieren, denn die Songauswahl reicht von gemäßigt Rockigem über Pop und Country bis zur Black Music und man hat nie das Bedürfnis weiter zu skippen.

James Taylor kennt in seiner Heimat Amerika jeder, seit 1968 kümmert er sich nicht um musikalische Moden und macht sein eigenes Songwriter-Ding. Und das macht er ausgesprochen erfolgreich und konsequent. So eine lange Karriere bringt auch viele Kontakte in der Musikwelt mit sich und so stellte er für sein jetzt veröffentlichtes Album eine All-Star-Band zusammen: Michael Landau, Andrea Zonn, Larry Goldings, Jeff Babko, Kate Markowitz, Arnold McCuller, Walt Fowler, Steve Gadd, Lou Marini, Jimmy Johnson und Luis Conte gehören zum besten was Amerikas Musikbranche hergibt.

Da singt eine Songwriterin wie Kate Markowitz im Background und Jazzpianist Larry Goldings bedient das Keyboard, eigentlich besitzt jeder der Bandmitglieder schon einen Namen in der Musikwelt. Dazu gesellt sich noch der bekannte Produzent Dave O'Donnell, der schon mit Herbie Hancock Platten aufnahm. Im heimischen Studio auf seiner Ranch demonstriert James Taylor wie leicht das Musik machen sein kann, wenn man es einfach kann und beherrscht. Auch wenn es ausschließlich Coverversionen sind, so gekonnt muss man diese Songs erst einmal interpretieren. Dazu kommt die so erfahrene und hochkarätige Band, die durch deutlich hörbare Spielfreude glänzt.

Leider kennen James Taylor in Deutschland oder Europa nur Insider, das scheint angesichts der Fähigkeiten des Songwriters sehr bedauerlich. Mit seiner klaren Stimme zieht er, untermalt von sehr guter Begleitung, den Hörer schnell in seinen Bann. Ob Leonard Cohens „Suzanne“ oder das scheinbar totgenudelte „Summertime Blues“, Taylor gibt jedem Track seine eigene Note. Es gibt nahezu nichts zu kritisieren, denn die Songauswahl reicht von gemäßigt Rockigem über Pop und Country bis zur Black Music und man hat nie das Bedürfnis weiter zu skippen. Für ruhige entspannende Stunden sind diese fünfzehn Songs ein Muss und vielleicht der Anstoß sich mehr mit dem legendären James Taylor zu beschäftigen.

Anspieltipps:

  • Some Days You Gotta Dance
  • Hound Dog
  • Suzanne

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