Solea - Finally We Are Nowhere - Cover
Große Ansicht

Solea Finally We Are Nowhere


  • Label: Arctic Rodeo Recordings
  • Laufzeit: 37 Minuten
Artikel teilen:
7.5/10 Unsere Wertung Legende
5.5/10 Leserwertung Stimme ab!

Was wäre die Musikwelt ohne die kleinen Plattenfirmen, die immer wieder neue Künstler präsentieren, die es wirklich drauf haben: Arctic Rodeo Recordings aus Hamburg gruben wieder in ihrer schier unerschöpflichen Schatzkiste und fanden: Solea, eine amerikanische Indie/Emo-Rockband, die aus gestandenen Musikern besteht, die schon in anderen Bands hörenswert tätig waren und hier nun ihre Talente vereinen. Hand gemachten Rock, der eindeutig Punkwurzeln besitzt, Emocore-Elemente und viel Songwritingtalent vermischen die vier Männer gekonnt zu richtig guter Musik. Fast immer treiben Schlagzeug und Gitarren die feine Melodie vor sich her und der markante Gesang von Garrett Klahn gibt den Songs die nötige Würze.

Einige Hördurchgänge muss man der leider nur 37 Minuten langen CD schon gönnen, dann gewöhnt man sich an die Stilrichtung „raue Schale mit dem weichen Kern“. Ab und an fällt es zwar schon ein wenig schwer, alle Tracks auseinander zuhalten, aber richtig schlecht klingt keiner. Die Band Solea besteht aus Drummer Scott McPherson, Bassist Joseph Orlando und den beiden Masterminds Sänger sowie Gitarrist Garrett Klahn (ehemals „Texas is the reason“) und Gitarrist Sergie Loobkoff (ehemals Samiam), die alle Songs komponiert haben. Zwei schöne Balladen geben Solea auch zum besten: „Almost innocent“ und „The Same Old Stories“ setzen ein Sahnehäubchen auf die gute Leistung und beweisen einmal mehr, dass Rockbands einfach die schönsten Balladen erschaffen. Wer also qualitativ guten Indie-Rock mit sanften Klängen zum Schluss kennenlernen möchte, sollte hier zugreifen und seinem Ohr etwas Gutes tun.

Anspieltipps:

  • Finally We Are Nowhere
  • Almost Innocent
  • Miles and miles

Neue Kritiken im Genre „Indie-Rock“
Diskutiere über „Solea“
comments powered by Disqus