Underoath - Lost In The Sound Of Separation - Cover
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Underoath Lost In The Sound Of Separation


  • Label: Virgin/EMI
  • Laufzeit: 42 Minuten
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6.5/10 Unsere Wertung Legende
5.3/10 Leserwertung Stimme ab!

Inzwischen summieren sich die Abverkäufe aller sechs Underoath-Alben (Studio und Live) auf stattliche eine Million Einheiten. Ganz klar, die aus dem christlichen Lager stammende Metal-/Post-Hard/Deathcore-Band aus Tampa, Florida ist mächtig im Kommen – und das nicht nur in den USA.

Im zehnten Jahr ihres Bestehens präsentieren Spencer Chamberlain (Gesang), Tim McTague (Lead Gitarre), James Smith (Rhythmusgitarre), Christopher Dudley (Keyboards, Synthesizer), Grant Brandell (Bass), und Aaron Gillespie (Schlagzeug, Gesang und einziges verbliebenes Gründungsmitglied) mit „Lost In The Sound Of Separation“ jetzt ein Album, mit dem nächste Karriereschritt gemeistert werden soll. Denn erstmals hat das Sextett bei den Aufnahmen eines neuen Werks nicht alles über den Haufen geschmissen, was es beim Vorgänger noch für gut befand.

Warum auch? „Define The Great Line” (2006) ist mit über 500.000 verkauften CDs der bisherige Topseller im Underoath-Katalog. Und an diesen knüpfen die Amis mit „Lost In The Sound Of Separation“ an, ohne sich den Vorwurf der Kommerzialität gefallen lassen zu müssen. Dafür ist der neue Longplayer nämlich viel zu hart, aggressiv, sperrig und ganz nebenbei, rasend schnell. Auch klare Gesangsparts sind deutlich in der Unterzahl. Underoath setzten lieber auf Death Growls und heiseres Hardcore-Gebelle. Nur selten gönnen sie sich dabei ein paar ruhige Momente im aktuellen Thrice-Stil („Desolate earth :: The end is here”).

Ballern und Bolzen, mit allem was dazu gehört, steht hier im Vordergrund, lässt aber durchaus den einen oder anderen eingängigen Refrain zu („Desperate times desperate measures“). Dazu kommen dezente elektronische Klänge und, man höre und staune, sogar eine Halbballade zum Einsatz („Too bright to see, too loud to hear”). Für die Zielgruppe sollte dies reichen, um ein gefundenes Fressen abzugeben.

Anspieltipps:

  • The created void
  • Breathing in a new mentality
  • Too bright to see, too loud to hear
  • Anyone can dig a hole but it takes a real man to call it home

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