Mark Wyand - Hidden Hill - Cover
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Mark Wyand Hidden Hill


  • Label: Classical/SonyBMG
  • Laufzeit: 58 Minuten
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7/10 Unsere Wertung Legende
5.6/10 Leserwertung Stimme ab!

Denkt man hierzulande an Jazzmusik in Verbindung mit Blasinstrumenten, kommt einen unweigerlich der Name Till Brönner in den Sinn. Der deutsche Star-Trompeter, Komponist und Produzent hat das Thema Jazz in Sachen Charts hoffähig gemacht und gibt seine Talente und Erfahrungen an andere Künstler wie z.B. Mark Wyand (34) weiter. Der gebürtige Engländer, der seit seinem sechsten Lebensjahr in Deutschland zu Hause ist, lebt und arbeitet als freischaffender Tenorsaxophonist in Berlin und wirkte bereits bei zahlreichen CD-, TV- und Radioproduktionen mit. Sein Majordebüt „Eye To Eye“ (2007) wurde von Till Brönner produziert, der auch das zweite Majoralbum „Hidden Hill“ unter seine Fittiche genommen hat.

Wyand präsentiert auf „Hidden Hill“ eine Mischung aus Eigenkompositionen, Jazz-Standards und überraschenden Coverversionen, die sich zu einer fast schon meditativen Melange zusammenfügen. Sanft, entspannt und ruhig gleiten die Töne dahin, die im Zusammenspiel mit herausragenden Musikern wie Daniel Karlsson (Piano), Frank Möbus (Gitarre), Dieter Ilg (Bass) und John Hollenbeck (Schlagzeug) entstanden sind. Dabei werden jazzige Evergreens wie „Once upon a summertime” und „Dearly beloved” genauso gekonnt dargeboten, wie avantgardistische Popsongs von Björk („Jóga“) und Goldfrapp („Paper bag“).

Auf diesem Album passt ein Ton zum anderen und lädt zum gepflegten Entspannen ein. Keiner der Akteure drängt sich in der Vordergrund. Jeder lässt dem anderen genügend Raum zur Entfaltung, so dass sich nach und nach ein höchst äsethisches Werk mit einer nicht selten magischen Atmosphäre aufbaut.

Anspieltipps:

  • Jòga
  • High moon
  • Dearly beloved
  • The second sight
  • Once upon a summertime

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