Ayo - Gravity At Last - Cover
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Ayo Gravity At Last


  • Label: Polydor/UNIVERSAL
  • Laufzeit: 51 Minuten
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7/10 Unsere Wertung Legende
5.3/10 Leserwertung Stimme ab!

Die deutsch-nigerianisch-rumänische Soulsängerin Joy Olasunmibo Ogunmakin alias Ayo. (28) legte mit ihrem Debütwerk „Joyful“ (2006) ein bezauberndes Album vor, das von Kritikern und Publikum gleichermaßen geliebt und gelobt wurde. Weltweit wurden davon über 750.000 Einheiten verkauft, was in Zeiten katastrophal sinkender Verkaufszahlen eine echte Hausnummer ist.

Für die Aufnahmen zu ihrem zweiten Album begab sich Ayo. auf die Bahamas, wo sie in den berühmten Compass Point Studios (Bob Marley, The Rolling Stones, James Brown) zusammen mit gestandenen Musikern wie Lucky Peterson, Larry Campbell, Sherrod Barnes und Keith Christopher 13 neue Songs geschrieben und eingespielt hat. Wiederum mit an Bord war auch „Joyful“-Co-Produzent Jay Newland (Norah Jones, Richie Havens, Etta James, Dizzy Gillespie), der für eine vertraute Atmosphäre sorgte – eine nicht zu unterschätzende Komponente, wenn man bedenkt, dass „Gravity At Last“ genau wie „Joyful“ quasi live aufgenommen wurde.

Die „Gravity At Last“-Songs knüpfen nahtlos an „Joyful“ an, ohne sich zu wiederholen bzw. neuen Trends anzubiedern. Ayo. lässt ihre wandlungsfähige Stimme zu meist sehr persönlichen Texten in einem Spannungsfeld aus Blues („Maybe“), Reggae („Slow slow “) und Folk („Love and hate“) wandern. Die Stücke klingen dabei immer sehr bodenständig und nie überladen, auch wenn hier und da ein Orchester zu hören ist. So wirkt „Gravity At Last“ trotz seiner musikalischen Schwerkraft durchweg entspannend und stellt eine adäquate Weiterentwicklung von Ayos „Global Acoustic Soul Music“ dar.

Anspieltipps:

  • Lonely
  • Mother
  • Maybe
  • Better days
  • Love and hate

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