The Flower Kings Banks Of Eden

  • 13.07.2012
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The Flower Kings - Banks Of Eden - News
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Roine Stolt über die Beflügelung der Vorstellungskraft.

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Albuminfo: Seit 1995 mischen die Schweden von The Flower Kings auf dem Gebiet des Retro-Prog mit und haben sich relativ schnell zu einer der bedeutendsten Bands dieses Genres entwickelt. Nach fünfjähriger Pause haben sie sich nun mit dem lockern und wohl kürzesten Werk „Banks Of Eden“ zurück gemeldet.

Cover-Gestaltung: Silas Toball ist ein Künstler aus der Schweiz, der Grafikdesign in Karlsruhe studiert hat und mittlerweile in Amerika lebt. Seine meist mystischen Bilder erscheinen bei seiner eigenen Firma Goblin Design und werden publiziert von Duirwaigh. Sein Bild mit dem Titel „Gameplan“ wurde für das Cover von „Banks Of Eden“ verwendet.

CDstarts: Wie wichtig ist das Album-Artwork für Dich als Musiker und als Hörer im Allgemeinen?

Roine Stolt: Die Kunst auf einem Cover beflügelt unsere Vorstellungskraft, genau wie die Musik selbst. Es eröffnet uns mysteriöse, unbekannte Welten. Wer hat nicht das Cover von Yes „Tales From Topograhic Oceans“ oder Supertramps „Breakfast In America“ bewundert? Fantastische Kunst ist jetzt für immer Teil der Rock und Popmusik.

CDstarts: Wer hat das Cover für euer neues Album “Banks Of Eden” entworfen und wie ist die Entstehungsgeschichte?

Roine Stolt: Der Gestalter des Covers als auch des Booklets ist Silas Toball, ein Schweizer Künstler, der mittlerweile in Amerika lebt. Ich mag einfach seine Bilder und daher habe ich vor einigen Jahren bei anderen Projekten angefangen mit ihn zusammen zu arbeiten. (Silas Toballs Bilder zieren die Cover der Alben von Agents Of Mercy – Anm. d. Red.)

CDstarts: Wieso zeigt das Cover Elemente einer östlichen Religion, des Buddhismus?

Roine Stolt: Ich weiß es nicht, aber ich mag das Bild sehr. Außerdem war ich schon immer von der Symbolik in weit entfernten Ländern fasziniert. Allgemein finde ich, dass es ein wirklich gutes Bild ist, das sehr schön auf das Cover von CD und Vinyl passt. In unserer Musik kratzen wir einige spirituelle und religiöse Themen an, also passt das auch zusammen, wenn man so will. So ist der menschliche Verstand - sowohl Poesie als auch Musik führen uns zu verborgenen Teilen unseres Verstandes und lassen uns neue Portale zu diesen Regionen kreieren.

CDstarts: Das Cover eures letzten Albums “The Sum Of No Evil” beinhaltete ebenfalls Elemente einer östlichen Religion, dem Hinduismus, und zeigte das Taj Mahal im Hintergrund. Gibt es eine Verbindung zwischen den Covern oder sogar eine Botschaft?

Roine Stolt: Dahinter steckt kein ausgeklügelter Plan, vielmehr ist es das Resultat der Faszination der Künstler von solchen Elementen. Das letzte Cover stammt vom russischen Künstler Ed Unitsky und er mag es auch mit Symbolik zu arbeiten. Vielleicht ist es Unterbewusstsein, das zwischen den Covern eine Art Verbindung besteht, wer weiß.

CDstarts: Welche Bedeutung hat das Cover im Zusammenhang mit der Musik?

Roine Stolt: Das Bild auf dem Cover ist vor der Musik entstanden, getrennt davon, aber es fühlte sich einfach so an, als ob es zu der musikalischen Aura des Albums und der Songs passt.

für CDstarts.de

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