Daniel Schuhmacher Interviews

  • 16.08.2013
Kurzinterview mitDaniel Schuhmacher
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Daniel Schuhmacher - News
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Der Gewinner der sechsten Staffel von „Deutschland sucht den Superstar” im Interview.

CDstarts: Nenne drei Alben für die berühmte einsame Insel und ein weiteres, welches es fast geschafft hätte, mitzukommen, aber am Ende zu Hause bleiben musste und begründe Deine Entscheidung!

Daniel Schuhmacher:

  • I Blame Coco – „The Constant”
    (Klingt nach den 80s, tolle Texte)
  • Kelly Clarkson – „My December”
    (Authentische Songs, melancholische, grandiose Stimme)
  • The Veronicas – „Hook Me Up”
    (Tolle Harmonien, starke Songs, bringt mich zum Tanzen)

Knapp raus:

  • Jessie J - „Who You Are”
    (Tolles Album, krasse Stimme, direkte Songs - kann ich aber nicht immer hören)
  • Gavin DeGraw - „Chariot”
    (Toll arrangiert, prägnante Stimme)
  • Kelly Clarkson - „Breakaway” und „All I Ever Wanted”
    (Na ja knapp von „My December“ geschlagen)

CDstarts: Fast jeder besitzt alte Platten/CDs in seiner Sammlung, die ihm inzwischen peinlich sind. Wie lauten Deine gut gehüteten Musikgeheimnisse, warum schämst Du Dich für sie und warum hast Du sie noch nicht entsorgt?

Daniel Schuhmacher: Peinlich ist mir da nichts, aber: The Kelly Family, Tic Tac Toe und Spice Girls wäre für viele sicher bedenklich.

CDstarts: Welches gemeinhin als „Klassiker in der Musikgeschichte“ bezeichnete Album gefällt Dir persönlich gar nicht und warum?

Daniel Schuhmacher: Phil Collins „But Seriously“. Mich kicken seine Songs und seine Stimme einfach nicht so.

CDstarts: Womit verbringst Du Deine Zeit neben der Musik? Betreibst du eine Sportart, hast du Hobbys oder genießt Du die ruhigen Momente lieber allein oder zusammen mit Freunden und Familie?

Daniel Schuhmacher: Ich mache viel Sport (Tennis, Fitness, PowerPlate, Nordic-Skating). Wenn ich Zeit habe, versuche ich natürlich soviel wie möglich davon mit Familie und Freunden zu verbringen und sonst Kino, DVDs oder PS3 zocken.

CDstarts: Was war der verrückteste Moment, den Du als Musiker jemals bei einem eigenen Konzert/Auftritt erlebt hast?

Daniel Schuhmacher: 2009 kamen 15.000 Menschen zu einem Konzert in meiner Heimatstadt, das empfand ich als ziemlich verrückt. Ich kam auf die Bühne und wusste vorher nicht, wie viele da stehen. Ich sah aus wie ein Kind an Weihnachten, wenn es seine Geschenke bekommt.

CDstarts: Wenn Du kein Musiker wärst, welchen Beruf würdest Du ausüben und warum?

Daniel Schuhmacher: Ich bin gelernter Industriekaufmann. Ich hätte damals wohl mein Abi fertig gemacht (bevor es los ging war ich mitten drin und hab's nicht durchgezogen) und würde jetzt wie 90% meiner Freunde wohl studieren.

CDstarts: Welchen Star würdest Du nicht von der Bettkante schubsen und warum nicht?

Daniel Schuhmacher: Bleibt mein Geheimnis.

CDstarts: Warum hast Du Dich ausgerechnet für Jakob Hansonis und die Mirrors als Produzenten für „Diversity“ entschieden?

Daniel Schuhmacher: Jakob war bei einem meiner Konzerte auf der Tour 2012. Ihm haben die Songs, meine Stimme und das ganze Konzept gefallen. Daher hatte er Bock was zu machen. Mit seiner Erfahrung hat er uns echt noch mal ein großes Stück weiter nach vorne gebracht. Neben Chris Buseck, der auch vier Songs produziert hat, hat mein Label mir von Mirrors erzählt und den Kontakt aufgenommen. Ich liebe BritPop und die Jungs haben das Gefühl für den 80er-Sound, der uns für das Album wichtig war, daher war ich direkt begeistert. Die Jungs hatten richtig Bock auf die Songs und dann ging's ab.

CDstarts: Wie lautet Dein Lieblingssong auf dem neuen Album und warum?

Daniel Schuhmacher: Schwer. Das wechselt oft je nach Lust und Laune, aber mir bedeutet „Gold“ sehr viel. Die Nummer hat Power und thematisiert wie man lernt, sich selbst zu akzeptieren und zu lieben.

CDstarts: Wie war Deine Herangehensweise an das Komponieren und Texten des neuen Albums?

Daniel Schuhmacher: Wir haben einfach geschrieben ohne direkt auf das Album abzuzielen. Wir hatten dann ca. 40 Songs und mussten dann lange überlegen welche 15 aufs Album kommen. Ich schreibe alles, was mir im Kopf herumgeht, auf und aus vielen Sachen werden dann Songs. Ich nehme meine Ideen immer gleich auf, um sie nicht zu vergessen. Irgendwann geht's mit den Ideen nach Köln und Bernhard Selbach und ich schauen dann, was wir daraus machen können. So läuft das ab und jetzt haben wir die besten aufs Album gepackt.

Bearbeitet von für CDstarts.de

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